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Zukunftsthema: „Nachhaltigkeit“ in der Gemeinde Hambühren

HAMBÜHREN. Der Gemeinderat hat den Beitritt zum Projekt „Kommunale Nachhaltigkeit in kleinen und mittleren Kommunen“ beschlossen. Bürgemeister Carsten Kranz hat nun in Hannover den „Letter of Intent“ zur Umsetzung unterzeichnet. Die Gemeinde Hambühren möchte sich in Zukunft verstärkt und strukturiert um Fragen der Nachhaltigkeit in der Gemeindeentwicklung kümmern.

In der mittlerweile rund 10.900 Einwohner zählenden Gemeinde Hambühren wurde in der Vergangenheit schon viel für eine nachhaltige Entwicklung umgesetzt, jedoch fehlte bisher für ein auf die Zukunft ausgerichtetes, konsequentes, nachhaltiges Handeln und Wirtschaften ein Masterplan, an dessen Entwicklung sich insbesondere die Bürgerinnen und Bürger, sowie die in der Gemeinde vertretenen Unternehmen, Vereine, Verbände, Interessensgruppen und Bildungseinrichtungen gemeinsam mit Politik und Verwaltung einbringen können. Aus diesem Grund möchte die Gemeinde Hambühren dem Beispiel anderer Kommunen vergleichbarer Größe in Niedersachsen folgen und sich aktiv für ein nachhaltigeres Leben und Wirtschaften einsetzen. Nachdem das zukünftige Nachhaltigkeitsprojekt, welches durch die beim Niedersächsischen Städteund Gemeindebund (NSGB) angesiedelte „Umwelt‐Aktion Niedersachsen (UAN)“ begleitet wird, bereits im letzten Jahr im Gemeindeentwicklungsausschuss öffentlich vorgestellt wurde, hat der Rat der Gemeinde Hambühren den Projektbeitritt zuletzt mit großer Mehrheit beschlossen.

Bürgermeister Carsten Kranz unterzeichnete nun kürzlich einen „Letter of Intent“ zwischen der Gemeinde Hambühren und der UAN. Dieter Sawischlewski, ein großer Unterstützer des Themas „Nachhaltigkeit“, begleitet ihn dabei als Ratsmitglied und Vertreter des Gemeinderates. Als Teilnehmer des Projektes „Kommunale Nachhaltigkeit in kleinen und mittleren Kommunen“ wird die Gemeinde Hambühren gemeinsam mit der UAN innerhalb der nächsten zwei Jahre eine
Nachhaltigkeitsstrategie mit konkreten Maßnahmen für die Zukunft der Gemeinde erarbeiten, die auch im Zusammenhang mit der UN‐Agenda 2030 und den darin enthaltenen 17 globalen Nachhaltigkeitszielen steht. Es werden dabei Themen wie Bildung, Gesundheit und Wohlergehen, nachhaltiger Konsum und Produktion, sowie Maßnahmen zum Klimaschutz behandelt. Zunächst erfolgt die Bildung eines Kernteams, das gemeinsam mit Vertretern der Politik, den Bürgerinnen und Bürgern, der lokalen Wirtschaft, den Bildungseinrichtungen und allen interessierten Vereinen und Kultureinrichtungen das Projekt als Arbeitsgruppe gestaltet. Es soll gemeinsam eine Strategie entwickelt werden, die konkrete Maßnahmen für die nachhaltige Zukunft der Gemeinde beinhaltet und in einer Zielvereinbarung mit der UAN festgeschrieben wird.

Nach Ablauf der Projektphase und Erreichen des definierten Zieles kann Hambühren mit einem Nachhaltigkeitslabel ausgezeichnet werden, welches allerdings zeitlich befristet ist und durch eine neue Zielvereinbarung mit der UAN erneuert werden muss. So wird ein fortlaufender Prozess für mehr Nachhaltigkeit erreicht und das Thema mehr und mehr im Bewusstsein der Menschen vor Ort verankert.

Die Auftaktveranstaltung zum Projekt wird nach den Kommunal‐ und Bundestagswahlen gemeinsam mit der UAN in Hambühren als Online‐ und Präsenzveranstaltung stattfinden. Erster Arbeitsauftrag der neuen Projektgruppe wird dann die Bestandsaufnahme sein, um für Hambühren geeignete und umsetzbare Ziele definieren zu können. Bürgerinnen und Bürger die jetzt schon wissen, dass sie sich gern in das Projekt einbringen möchten, dürfen sich selbstverständlich gern im Büro des Bürgermeisters bei Frau Rennau melden und dort ihre Kontaktdaten hinterlassen. Es wird zunächst ein E‐Mail‐Verteiler für das neue Projekt eingerichtet über den dann weitere Informationen über die zunächst geplante Auftakt‐ und Informationsveranstaltung verteilt werden sollen.

PR
Fotos: D. Sawischlewski, UAN





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