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Diese Treppenlifte gibt es für Ihr zu Hause

CELLE. Der Treppenlift ermöglicht es Menschen, die von einer körperlichen Beeinträchtigung betroffen sind, dennoch in ihrem zu Hause wohnen zu bleiben. Doch die Anschaffung und Inbetriebnahme ist mit einer größeren Investition verbunden. Hinzu kommt, dass Sie möglicherweise gar nicht wissen, welche Arten von Treppenliften es gibt und worauf Sie beim Kauf achten sollten. Hier gibt es Aufklärung!

Was ist ein Treppenlift?

Grundsätzlich handelt es sich bei jeder Art von Treppenlift um ein Liftsystem, was mit einer Plattform oder einem Sitz ausgestattet ist. Montiert wird die Transporthilfe auf einem Schienensystem, welches individuell an die Treppe angepasst wird. Eine Fachfirma für Treppenlifte in Celle ist der ideale Ansprechpartner, um den richtigen Treppenlift für die individuellen Bedürfnisse zu finden.

Angebracht werden können die Gehhilfen sowohl außerhalb als auch innerhalb von Gebäuden. Kurvige und gerade Treppen können damit überwältigt werden, es gibt keinerlei Einschränkungen, die den Einbau unmöglich machen würden.

Die gängigsten Arten von Treppenliften

Statistiken haben gezeigt, dass die Zunahme von Gehbehinderungen im Alter vor allem ab dem 75. Lebensjahr relevant ist. Doch durch Unfälle oder Krankheiten kann es auch schon vorher zu Einschränkungen kommen. Ob Rollstuhlfahrer oder Fußgänger, Treppenlifte sind darauf ausgelegt, für jedes Bedürfnis die passende Hilfe zu bieten. Die folgenden Varianten sind am häufigsten in Verwendung.

Der Sitzlift als Klassiker

Der Sitzlift ist der klassische Treppenlift, der für nahezu jedes Treppenhaus geeignet ist. Die zu befördernde Person setzt sich auf den montierten Sitz und wird, nach Bedarf, über mehrere Stockwerke nach unten oder oben befördert. Der Platzbedarf ist verhältnismäßig gering, außerdem kann der Sitz meist eingeklappt werden.

Auch für schmale und sehr kurvige Treppen ist ein Sitzlift gut geeignet. Er ist das klassische Modell, was für viele Menschen der Inbegriff eins Treppenlifts ist. Sitzlifte setzen voraus, dass die nutzende Person noch in der Lage ist, aufrecht zu sitzen und nicht auf den Rollstuhl angewiesen ist. Anderenfalls braucht es eine Betreuungsperson, die die Umlagerung in den Lift vornimmt.

Die Vorteile des Sitzlifts bestehen darin, dass sie wenig Platz benötigen und zu den günstigsten Installationen gehören. Die Nachteile bestehen darin, dass Gehhilfen wie ein Rollator nicht mitgeführt werden können und dass die Person in der Lage sein sollte, selbstständig zu sitzen und wieder aufzustehen.

Der Stehlift als platzsparende Alternative

Viele Senioren sind bis ins hohe Alter geistig fit, nehmen an Computerkursen teil, lesen, genießen ihr Leben. Einen Umzug in ein Heim durchzuführen, weil die Treppen nicht mehr zu bewältigen sind, kann in vielen Fällen durch die Montage eines Lifts vermieden werden.

Wenn der nutzende Mensch noch gut zu Fuß und im Stand ist, lediglich die Sturzgefahr auf einer Treppe vermieden werden soll, ist ein Stehlift eine (oft günstigere) Alternative zum Sitzlift. Anstelle eines Sitzes ist hier eine Plattform zum Stehen angebracht, die mit Sicherheitsbügeln vor einem Sturz schützt. Für enge Treppenhäuser ist dieses Modell sehr gut geeignet.

Der Stehlift ist ideal geeignet für Menschen, die sich aufgrund von Gelenkbeschwerden nicht hinsetzen können, aber auch nicht in der Lage sind Treppen zu steigen. Sein Vorteil ist, dass er wenig Platz benötigt. Nachteilig erweist sich, dass keine Transportmöglichkeit für Gehhilfen vorhanden ist.

Der Plattformlift für Rollstuhlfahrer

Wenn eine Person immobil und auf den Rollstuhl angewiesen ist, kann ein Sitzlift nicht genutzt werden. In diesem Fall ist der Plattformlift die bessere Alternative. Bei diesem Modell kann der Rollstuhl direkt auf die Plattform gefahren werden.

Plattformlifte sind sehr stabil und können ein Gewicht von bis zu 300 Kilogramm tragen. Doch auch wenn Gehhilfen, wie ein Rollator, in allen Stockwerken des Hauses benötigt werden, kann der Plattformlift Abhilfe schaffen. Gleiches gilt, wenn medizinisches Equipment wie ein Sauerstoffgerät, ein Infusionsständer oder ähnliche Gegenstände von Stockwerk zu Stockwerk transportiert werden müssen.

Die Stellfläche eines Plattformlifts liegt im Durchschnitt bei 80 x 100 cm. Entsprechend breit muss das Treppenhaus sein, damit diese Art von Lift installiert werden kann.

Der Plattformlift eignet sich für alle Personen, die auf medizinische Geräte und Gehhilfen angewiesen sind. Sein Vorteil ist die hohe Tragfähigkeit, nachteilig ist der benötigte Platz und der große Montageaufwand.

Der Außentreppenlift

Auch für den Außenbereich können Lifte mit Sitz oder mit Plattform installiert werden. Der größte Unterschied ist, dass alle Bedienelemente gegen Regen geschützt sind auch die Schienen vor Beeinflussung durch Witterungsbedingungen geschützt werden müssen. Außentreppenlifte können mit einem Schloss gegen den Zugriff dritter Personen geschützt werden.

Eine Variante des Außenlifts ist der Hublift, der jedoch auch im Innenbereich genutzt werden kann. Es handelt sich hierbei um eine Hebevorrichtung, die für Rollstuhlfahrer gedacht ist. Höhenunterschiede von bis zu drei Metern können damit überbrückt werden.

Der größte Unterschied zum Plattformlift liegt darin, dass die Beförderung nicht seitlich entlang der Treppe erfolgt, sondern senkrecht über die Höhe. Sie sind optimal geeignet, wenn wenige Treppenstufen am Hauseingang überwunden werden müssen. Der Hublift hat eine enorme Tragkraft und kann auch mit Elektrorollstühlen befahren werden. Gleichzeitig dient er bei Bedarf als Lastenaufzug.




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