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Ernährungsumstellung statt Crash-Diät – so geht abnehmen heute

CELLE. Abnehmwillige haben die Qual der Wahl, Diäten und ausgeklügelte Ernährungsstrategien gibt es wie Sand am Meer. Zudem versuchen vermeintliche Gesundheits-Gurus Wundermittel an den Mann zu bringen, die einen schnellen Abnehmerfolg versprechen. Sie finden zwar Anklang, wirklich wirksam sind sie aber selten.

Ernährungswissenschaftler bestätigen, was wir schon lange wissen: Strickte Diäten – allen voran die Crash-Diäten – führen nur selten zum Erfolg. Es bedarf einer langfristigen Ernährungsumstellung, um das Wunschgewicht zu erreichen und letztlich auch zu halten.

Verzicht vermeiden

Wer sich gesund ernähren will, muss nicht alles Ungesunde aus dem Speiseplan verbannen. Auch die Personen, die sich scheinbar gesund ernähren und somit ganze Lebensmittelkategorien aus ihrem Ernährungsplan verbannen, schaden damit auf lange Sicht ihrer Gesundheit. Das Stichwort lautet: ausgewogene Ernährung. Von allem etwas, von nichts zu viel.

Schwerpunkte setzen

Viel wichtiger ist es, Prioritäten zu setzen. Als Beispiel sei die Low Carb Ernährung angeführt: Low Carb meint nichts anderes als wenige Kohlenhydrate. Jener Makronährstoff liefert dem Körper schnell Energie, wird diese Energie allerdings nicht verbraucht, wird sie gespeichert. Die Reduktion von – und nicht der Verzicht auf! – Kohlenhydrate bedeutet, dass dem Körper weniger Energie in Form von Kohlenhydraten zugeführt wird. Er bedient sich nun aus dem Speicher. Die Fettpolster schwinden und erste Abnehmerfolge stellen sich ein.

Es gibt Low Carb Rezepte für jeden Geschmack, verzichten muss man auf nichts. Es wird empfohlen, zwischen 120 und 150 g Kohlenhydrate täglich zu verzehren. Vor allem morgens können Vollkornbrote, Obst und andere kohlenhydratreiche Speisen gegessen werden. Mittags und abends wird der Kohlenhydratgehalt verringert.

Nicht kurzfristig denken

Viele Diäten werben damit, möglichst schnell Pfunde zu verlieren. Hier ist Vorsicht geboten. Wir nehmen ab, wenn wir weniger Kalorien zu uns nehmen als wir benötigen. Im Laufe der Diät verringern sich allerdings nicht nur unser Gewicht, sondern auch unser Grundumsatz. Der schlankere Körper benötigt weniger Energie, als es vorher der Fall war. Essen wir nun wieder das, was wir vorher als normale Portion empfunden haben, kehren die verlorenen Kilos ganz schnell wieder zurück. 

Während eine zeitlich begrenzte Diät ein guter Start zu einem gesünderen Leben sein kann, da man durch die schnellen Erfolge Motivation entwickelt, sind sie mit Vorsicht zu genießen. Viel effektiver ist es, langsam und stetig an seinem Gewicht zu arbeiten. Es geht nicht um eine Phase, in der man sich zurückhalten muss, sondern darum, eine Ernährung zu finden, die man fast mühelos auch den Rest seines Lebens aufrechterhalten kann.

Individualität beachten

Unser Körper ist individuell. Zwar lassen sich durch Diäten die Fettreserven des Körpers effektiv abbauen. Aber wie gut und schnell dies bei jedem einzelnen funktioniert, das bestimmen die Gene. Neben dem Willen bedarf es auch guter Gene, um schnelle Abnehmerfolge zu verzeichnen. Unsere Gene sind u. a. verantwortlich dafür, wie gut der Stoffwechsel läuft.

Es ist fatal, sich mit anderen Menschen zu vergleichen, zu verzweifeln, wenn das gleiche oder sogar ein besseres Diätprogramm nicht zu den gleichen Ergebnissen führt. Im schlimmsten Fall führt dies zu Selbsthass und Essstörungen, um dennoch – egal auf welchen Weg – das gleiche Ergebnis zu erzwingen. Diese ungesunde Einstellung zu sich selbst und dem Essen führt zu schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen.

Body Positivity

Und so ist es wichtig, neben einer ausgewogenen Diät auch die Form diverser Körper zu zelebrieren. Wer seinem Körper gegenüber positiver eingestellt ist, der verliert auch leichter Gewicht. Eine positivere Einstellung und mehr Selbstwert führen dazu, dass sich Menschen Erfolg eher zutrauen und deswegen effektiver darauf hinarbeiten. Wer sich intensiv mit der Biochemie des eigenen Körpers auseinandersetzt, lernt, auf welche Weise er/sie sein/ihr Gewicht reduzieren kann. Er/Sie kann sich kompetent an verschiedenen Ernährungsstrategien bedienen, um genau das richtige Programm für sich zu entwickeln.

Foto von Ba Tik von Pexels




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