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ESCHEDE. Die NPD zeigte am Freitag Flagge in Eschede und baute am späten Nachmittag einen Wahlkampfstand direkt an der B191 auf. Begleitet von einer spontanen Gegendemonstration wollten die Mitglieder der NPD und der Jugendorganisation der JN mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.

Während des Aufbaus des Wahlkampfstandes der NPD in Eschede organisierte sich zugleich der Widerstand. Gleich drei Bürgermeisterkandidaten fanden sich zusammen, um mit weiteren Bürgerinnen und Bürgern aus dem Ort sich der NPD entgegenzustellen. Marlies Petersen (BÜNDNIS 90/Die Grünen), Jan Thomas (parteiloser CDU-Kandidat) und Marlon Gollnisch (SPD) zeigten sich überrascht und bestürzt zugleich, dass die NPD nun so offen sich im Ort zeigt. Schnell konnten sie einige Bürgerinnen und Bürger versammeln, um gegen diesen Wahlkampfstand zu protestieren.

Der Landesvorsitzende der Jungen Nationalisten (JN), Sebastian Weigler, wertete den Stand hingegen positiv. Man kam mit einigen Bürgerinnen und Bürgern konstruktiv ins Gespräch, freute sich Weigler. Den spontanen Gegenprotest hingegen spielte Weigler herunter, da dieser zahlenmäßig für die NPD/JN nicht übermäßig groß erschien.

Dieser Wahlkampfstand ist auch nur der Auftakt, kündigte Weigler an. Man werde nun die Plakatierung im Ort in Angriff nehmen und auch eine Briefkastenverteilung von Wahlinformationen strebt die Partei an. Zugleich überlege Weigler, noch weitere solcher Stände durchführen zu wollen.

Redaktion
Celler Presse






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