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Hype um CBD: Was steckt dahinter?

CELLE. Wer im Bekanntenkreis, in Gesundheitsforen oder in den sozialen Medien über körperliche oder seelische Beschwerden klagt, bekommt oft gut gemeinte Ratschläge – egal, ob darum gebeten wurde oder nicht. Immer häufiger fällt dabei der Rat, CBD Öl einzunehmen. Und zwar für so ziemlich jedes Beschwerdebild.

CBD ist ein Wirkstoff der Cannabispflanze. Anders als der Wirkstoff THC, der vielen in Zusammenhang mit Marihuana ein Begriff ist, ist CBD nicht psychoaktiv. Es löst also keinen Rauschzustand aus. Gleichzeitig soll es aber positive Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden haben. Da CBD als Nahrungsergänzungsmittel zählt, ist es in Deutschland frei verkäuflich. All diese Faktoren führen dazu, dass CBD Produkte aktuell als wahre Wunderwaffe beworben wird. Doch was steckt eigentlich dahinter?

Was ist CBD überhaupt?

Wissenschaftler konnten in den vergangenen Jahrzehnten mehr als 110 unterschiedliche Cannabinoide aus der Hanfpflanze isolieren. THC ist dabei das wohl bekannteste und wird weltweit als Einstiegsdroge sowie medizinisch verwendet. Doch im letzten Jahrzehnt hat sich die Forschung vorwiegend auf das sogenannte Cannabidiol (CBD) konzentriert.

Das nicht psychoaktive Cannabinoid soll als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen entspannend, entzündungshemmend und schmerzlindernd sein. Zumindest werben Hersteller und Händler wie https://www.mega-market-cbd.com/de/93-cbd-oel damit. Immer mehr Menschen springen auf den Zug auf und entscheiden sich für eine regelmäßige Einnahme von CBD. Besonders gerne nehmen die Deutschen CBD bei chronischen Schmerzen, Migräne, Menstruationsbeschwerden, Schlafstörungen oder Leistungsdruck ein, doch auch rein prophylaktisch findet es immer häufiger Anwendung.

Wie wirkt CBD im Körper?

Die CBD Wirkung ist ziemlich gut erforscht, denn Wissenschaftler können dabei auf Kenntnisse aus der THC-Forschung zurückgreifen. Der Körper von Säugetieren verfügt über ein sogenanntes Endocannabinoidsystem. Über spezielle Rezeptoren nimmt der Organismus die Wirkstoffe aus der Cannabispflanze auf. Im Körper angelangt, kann ein Cannabinoid dann seine Wirkung entfalten. Dies erklärt, warum der Rauschzustand nach dem Konsum von Marihuana so schnell eintritt.

Wie läuft die CBD Einnahme ab?

Während THC-haltiges Cannabis in der Regel geraucht wird, erfolgt die Einnahme von CBD meistens oral über ein Träger-Öl. CBD Öl ist dabei der allgemeine Verkaufsschlager, doch auch CBD Kapseln und CBD Kristalle stehen bei den Konsumenten in der Region hoch im Kurs.

CBD Öl

Hersteller empfehlen den Konsumenten, sich das CBD Öl unter die Zunge oder in die Wangentasche zu träufeln und es dort für ein, zwei Minuten zu halten, bevor es geschluckt wird. Das soll dazu führen, dass der Wirkstoff besonders schnell über die Mundschleimhaut in den Organismus übergehen kann. CBD Öle gibt es in unterschiedlichen Konzentrationen. Einsteiger beginnen meist mit einem CBD Öl 5% und steigern sich dann hin zu 10%, 15%, 20% oder gar 25% – je konzentrierter, desto intensiver soll die Wirkung sein.

CBD Kapseln und Kristalle

Kapseln sind bereits vordosiert und werden mit einem großen Schluck Wasser eingenommen. Da sich die Hülle der Kapsel auflösen muss, bevor das Cannabidiol in den Organismus übergehen kann, geht man davon aus, dass die Wirkung bei Kapseln zeitverzögert einsetzt – nämlich erst, wenn die CBD Kapsel sich im Magen auflöst. CBD Kristalle sind CBD in Reinform. Sie werden entweder pur eingenommen, mit Öl verrührt oder für selbstgemachte CBD Salben verwendet.

CBD Salben und Cremes

Immer mehr Menschen setzen darauf, dass CBD wirklich wirksam ist und möchten die positiven Eigenschaften des Naturproduktes auch für ihre Haut verwenden. In der Kosmetik wird CBD Creme deshalb oft empfohlen, um das Hautbild zu verfeinern und die Zellregeneration anzukurbeln. CBD Salben hingegen sollen, wie auch die orale CBD-Einnahme, körperliche Beschwerden reduzieren. Daher kommt es bei Gelenkschmerzen, Prellungen oder Krämpfen zum Einsatz.

Lohnt sich die CBD Einnahme?

CBD ist kein medizinischer Wirkstoff. Es fällt daher schwer, eine Aussage über seine Wirksamkeit zu treffen. Immer mehr Menschen springen jedoch auf den Zug auf und verwenden CBD für verschiedenste Leiden. Da laut Studien keine starken Wechselwirkungen mit Medikamenten oder auch Nebenwirkungen bekannt sind, sollte die CBD Einnahme in den meisten Fällen auf jeden Fall unbedenklich sein. Somit sollten sich zumindest keine Nachteile aus der Einnahme ergeben. Das bedeutet, dass man jederzeit die Möglichkeit hat, die CBD Wirksamkeit an sich selbst zu testen – unverfälscht und aus erster Hand.






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