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Spar-Start für die Generation Z: So geht Finanzplanung

CELLE. In der Regel wollen Berufseinsteiger erstmal das Leben genießen: Partys, Reisen und coole Outfits sind angesagt, und der Renteneintritt ist noch ganz weit weg. Dabei ist es besser, sich möglichst früh professionell aufzustellen, wenn es ums liebe Geld geht.

So ist die private Altersvorsorge für junge Verbraucher wichtiger als je zuvor, denn die Aussichten auf eine ausreichende gesetzliche Rente im Alter sind trübe. Wenn junge Arbeitnehmer zu Beginn ihres Erwerbslebens deshalb rechtzeitig ein paar Weichen stellen, sind sie später klar im Vorteil.

Sich in Finanzdingen digital schlau machen

Wer heute seine Ausbildung oder sein Studium hinter sich hat und ins Berufsleben startet, muss früher oder später erste finanzielle Entscheidungen treffen. Viele fühlen sich jedoch schnell überfordert, wenn es um die betriebliche Altersvorsorge, Versicherungen oder die private Vermögensbildung geht.

Beratung tut also not! Neben dem Gang zum Kundenberater einer Bank oder zum Experten eines Finanzdienstleisters gibt es heute im Netz zahlreiche Info-Angebote. Neben umfangreichen Beratungs-Webseiten wie finanztip.de oder Facebook-Auftritten wie dem vom Onlinebanking-Anbieter Comdirect liefern Podcasts wie der vom Finanzdienstleistungsunternehmen tecis umfangreiche Infos zum Thema.

Erklärtes Ziel der Berater von tecis ist es, mit ihren digitalen Wortbeiträgen Wissenslücken beim Finanzwissen junger Menschen zu stopfen. Damit treffen sie ins Schwarze: Wie eine aktuelle Jugendstudie des Bundesverbands deutscher Banken herausgefunden hat, haben zwei Drittel der befragten 14- bis 24-Jährigen in der Schule wenig oder gar nichts über Wirtschaft gelernt, und 60 Prozent können den Begriff „Investmentfonds“ nicht erklären.

Dieser Entwicklung wollen die Experten von tecis entgegenwirken, indem sie im lockeren Dialog miteinander Inhalte wie den Vermögensaufbau oder die Inflation leicht verständlich thematisieren. Ziel ist es dabei, junge Hörerinnen und Hörer zu mündigen Bürgern zu machen, wenn es um finanzielle Entscheidungen im Leben geht.

So früh wie möglich mit dem Sparen beginnen

Und wenn es während der Ausbildung oder des Studiums zunächst nur 20 Euro im Monat sind: Je früher Geld investiert wird, desto besser. Denn so profitieren Jung-Anleger maximal vom sogenannten Zinseszins-Effekt: Er tritt ein, wenn die Zinsen fürs angelegte Geld gleich wieder ins Ersparte gesteckt werden. Erfolgt dies über einen langen Zeitraum, sorgt das für eine überproportionale Rendite.

Dieser Wertzuwachs gelingt auch dann, wenn es zwischendurch zu Wirtschaftskrisen kommt, denn langfristig gleichen die Gewinne kurzzeitige Verluste an den Finanzmärkten wieder aus.

Wer hingegen erst später im Leben in seine private Altersvorsorge investiert, muss monatlich viel mehr zurücklegen, um auch nur annähernd in dieselbe Gewinnzone zu kommen.

Einnahmen und Ausgaben im Griff haben

Wer mit seinem Kontostand nicht knietief im Dispo landen will, muss seinen privaten Finanzhaushalt stets im Auge behalten. Das Führen eines Haushaltsbuchs in Form einer Excel-Tabelle ist dafür eine gute Lösung. In ihr werden alle monatlichen Einnahmen wie das Nettogehalt, Einnahmen aus Nebenjobs oder Bafög-Zahlungen eingetragen.

Dasselbe gilt für die monatlichen Ausgaben, von der Miete über den Handyvertrag bis hin zu Versicherungsbeiträgen oder Kreditraten – wichtig ist, dass nichts vergessen wird.

Auf diese Weise ist immer klar, was zum Leben übrig bleibt – und wo sich eventuell das eine oder andere Sparpotenzial versteckt.

Einen Notgroschen beiseitelegen

Selbst der schönste Sparplan erhält eine Delle, wenn eine neue Waschmaschine ansteht oder der alte Gebrauchtwagen seinen letzten Kilometer gefahren ist. Wer in dieser Situation auf seine private Altersvorsorge zurückgreifen muss, schmälert seine Rendite.

Mit einem extra angesparten Notgroschen lässt sich das vermeiden. Diese Reserve für unverhoffte Ausgaben lässt sich am besten auf einem Tagesgeldkonto aufbewahren. Die Höhe der Rücklage sollte im Idealfall zwei bis drei Nettogehälter betragen, um für alle Fälle gewappnet zu sein.






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