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Vollversammlung der Handwerkskammer – Bade fordert mittelstandsfreundliche Steuerpolitik

NIEDERSACHSEN. Anlässlich der Herbstvollversammlung der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in Lüneburg formulierte Präsident Detlef Bade die Erwartungen des Handwerks an die neue Bundesregierung: „Wir erwarten, dass sie ein faires steuerliches Umfeld für unsere Betriebe schafft. Denn nur so können wir wettbewerbsfähig arbeiten und Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten.“

Detlef Bade, Präsident der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

Mittelstandsfreundlich sei eine Steuerpolitik, die die Betriebe entlaste und die Leistungsfähigkeit der kleinen und mittleren Handwerksbetriebe nicht überfordere. „Unsere Betriebe müssen neben Corona auch mit Lieferengpässen, steigenden Energiekosten und Fachkräftebedarf zurechtkommen“, so Bade. Die nächste Bundesregierung müsse daher sicherstellen, dass Steuern auch zukünftig zu verkraften seien, die Sozialbeiträge nicht weiter stiegen und die Bürokratie die Betriebe nicht erdrücke.

Hauptgeschäftsführer Eckhard Sudmeyer stellte der Vollversammlung den Haushaltsplan 2022 vor. „Er sieht ein Volumen von rund 43 Millionen Euro vor und ist angesichts der anhaltenden Pandemie mit sehr viel Vorsicht kalkuliert“, sagt Sudmeyer. Um den Lehrlingen eine qualifizierte Ausbildung in den Bildungszentren zu bieten, seien aber Investitionen in die Modernisierung der technischen Ausstattung unumgänglich. Auch der Bau des Gästehauses in Braunschweig sei für die kostengünstige Unterbringung der Lehrlinge notwendig. „Insgesamt planen wir daher Investitionen von rund 8,3 Millionen Euro, die nahezu ausschließlich dem Bildungsbereich zugutekommen,“ erklärt Sudmeyer. Der Haushalt 2022 wurde von der Vollversammlung der Handwerkskammer, die sich aus Handwerkerinnen und Handwerkern zusammensetzt, einstimmig beschlossen.

PR
Foto: © Schmitz / Handwerkskammer






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