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Vom Glück, auf der Straße ein echtes Schmuckstück zu finden

DEUTSCHLAND. Wir kennen es alle: alte Möbel, kaputte Kühlschränke, Matratzen, Bretter oder Metallregale stehen am Straßenrand und warten darauf, dass sie abgeholt werden. Der Sperrmüll ist nicht nur in allen Städten und Regionen Deutschlands unterschiedlich geregelt – nein – er lässt darüber hinaus auch so manches Stöberherz höher schlagen. Ob alte Möbel aus den 70er Jahren, ein praktisches Regal für den Keller, oder ein alter Tisch, der ganz genau zur Shabby-Chic-Inneneinrichtung passt: Manchmal ist man genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Und die vorgefundenen Dinge sind doch häufig zu schade zum Wegschmeißen.

Menschen kommen extra in die Stadt, um schöne alte Dinge zu finden

Manchmal hat man eben einfach Glück und läuft an einem wahren Schmuckstück vorbei. Dann möchte man am liebsten nur noch eines tun: ein Auto oder einen Anhänger organisieren und den besonderen Fund ganz schnell mitnehmen. In manchen Regionen gibt es feste Sperrmülltage im Jahr, an denen die Bewohner altes und nicht mehr länger benötigtes Zeug an die Straße stellen dürfen. Es wird dann von den Zuständigen der Abfallwirtschaft abgeholt. 

Doch bevor dies geschieht, gibt es des Öfteren einen regelrechten Sperrmülltourismus. Menschen kommen extra in die Stadt, um schöne alte Dinge zu finden oder sich treiben zu lassen zwischen all den aneinandergereihten Möbeln und Gegenständen. Das ist zumindest in den großen Städten der Fall, die die Regelung der Sperrmülltage für sich beschlossen haben.

Durch dieses Vorgehen ist natürlich so manch einer richtig glücklich über seinen neuen Fund. Ein Nachteil dieser Regelung ist jedoch, dass der zu entsorgende Müll durch die Stadt wandert – eben über das Gebiet hinaus, in dem er eigentlich abgeholt werden sollte. Somit hat das große Vergnügen einen bitteren Beigeschmack, denn es sorgt für noch mehr Müll und leicht chaotische Zustände auf den Straßen.

In vielen Regionen strengere Regelungen

Deshalb ist es wichtig, dass man bei aller Freude für alte Dinge, Upcycling und DIY auch den Aspekt der Umwelt nicht aus den Augen lässt. Schließlich ist es von großer Bedeutung, dass der Müll genau dort landet, wo er hingehört: in die Hände der zuständigen Abfallwirtschaft.

Natürlich ist diese Regelung längst nicht in allen Regionen so. In der Regel geht es weitaus strenger zu. Die Entsorgung des Hausrats muss in vielen Städten und Kommunen vorab telefonisch bestellt werden und es ist auch nicht erlaubt, den in Auftrag gegebenen Müll anschließend einfach mitzunehmen oder zu entfernen. So hat letztendlich jede Region ihre eigenen Regelungen zum Thema Müllentsorgung.






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