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Dachstuhlbrand in Gockenholz – 60 Einsatzkräfte vor Ort *** aktualisiert_2

Heute Mittag um 13:02 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus in Lachendorf, OT Gockenholz, in der Garßener Straße gerufen. Glücklicherweise gab es keine Personenschäden.

Am 24.04.2023 um 13.02 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Gockenholz, Beedenbostel und Ahnsbeck zu einem Brand alarmiert. In Gockenholz in der „Garßener Straße“ sollte laut Meldung auf einer Loggia ein Mülleimer brennen. Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellte sich die Lage jedoch viel dramatischer dar. Bereits bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachstuhl des Hauses in Vollbrand, umgehend wurde durch den Einsatzleiter eine Alarmstufenerhöhung veranlasst. Glücklicherweise waren keine Personen mehr im Gebäude.

Durch die Alarmstufenerhöhung wurde um 13.10 Uhr die Feuerwehren Lachendorf, Jarnsen-Luttern-Bunkenburg, Hohne und eine Drehleiter der Feuerwehr Celle nachalarmiert. Durch die ersten Kräfte wurde sofort ein Löschangriff von außen mit mehreren Strahlrohren eingeleitet. Auch ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz wurde eingeleitet, jedoch musste dieser aufgrund des Feuers nach kurzer Zeit wieder eingestellt werden. In der Anfangsphase war eine ausreichende Wasserversorgung ein Problem, und es mussten längere Schlauchleitungen gelegt werden, um eine stabile Wasserversorgung zu haben. Sowohl auf der Gebäude-Vorderseite wie auf der Rückseite wurde das Feuer im Außenangriff mit mehreren Strahlrohren bekämpft. Die Einsatzkräfte wurden durch einen örtlichen Landwirt mit Teleskoplader und Arbeitskorb auf der Gebäude-Rückseite bei den Löscharbeiten unterstützt. Durch die Drehleiter der Feuerwehr Celle wurde von der Straße aus die Dachhaut geöffnet und das Feuer mittels Strahlrohrs gelöscht.

Nachdem das Feuer so weit von außen gelöscht war, ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor, um Glutnester zu löschen, die von außen nicht erreichbar waren. Durch die vielen Glutnester musste eine Vielzahl an Atemschutztrupps in das Gebäude gehen und die Glutnester freilegen und ablöschen. Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzmaterial wurde der Gerätewagen der Feuerwehr technischen Zentrale zur Einsatzstelle angefordert, um neue Atemschutztechnik zu bringen. Durch den örtlichen Energieversorger wurde das Gebäude komplett Stromlos geschaltet und die Gaszufuhr abgeriegelt. Aufgrund der langen Einsatzdauer wurden die Einsatzkräfte durch das DRK und die Malteser mit Getränken und einer warmen Mahlzeit versorgt. Als alle Glutnester abgelöscht waren und das Gebäude mit Wärmebildkameras kontrolliert war, wurde der Dachstuhl und der betroffene Bereich noch mit Löschschaum bedeckt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Während der Löscharbeiten war die komplette Ortsdurchfahrt Gockenholz voll gesperrt. Nach rund 6 Stunden konnten die letzten Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und den Einsatz beenden. Zur Brandursache kann die Feuerwehr keine Angaben machen. Bei dem Brand wurden zum Glück keine Personen verletzt. Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte aus den Feuerwehren Gockenholz, Beedenbostel, Ahnsbeck, Lachendorf, Jarnsen-Luttern-Bunkenburg, Hohne, Feuerwehr Celle mit der Drehleiter und die Feuerwehr technische Zentrale mit dem Gerätewagen. Zudem die Polizei, ein Rettungswagen und die Verpflegungsgruppe des DRK und der Malteser.

Die Polizei berichtet zu dem Geschehen folgendes: „Am gestrigen 24.04.2023 ist um 13:17 Uhr ein Brand in einem Einfamilienhaus gemeldet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen ist lediglich der 23-jährige Sohn der Geschädigten im Haus gewesen. Dieser stellte beim Aufenthalt auf der Loggia Brandgeruch fest. Als er Nachschau hielt, bemerkte er offene Flammen im Bereich des Obergeschosses. Er versuchte zunächst mit eigenen Mitteln das Feuer zu löschen. Nachdem dies nicht gelang, verständigte er die Feuerwehr. Beim Eintreffen der ersten Kollegen stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand. Der 23-Jährige blieb unverletzt. Die Brandermittler der Polizei Celle haben die Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadenshöhe gibt es noch keine Auskunft.“

Lukas Kükemück / ots

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