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2.757 junge Menschen starten Ausbildung in einem IHK-Beruf – IHKLW fordert mehr Berufsorientierung an Schulen und hält auch eigene Angebote dafür vor

Jetzt mit einer Ausbildung durchstarten – diese Chance nutzen die 2.757 jungen Menschen, die im Sommer eine Ausbildung in einem IHK-Beruf beginnen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) Ende Juli ein Plus von 5,3 Prozent bei den neuen Ausbildungsverträgen.

„Das ist ein erfreulicher Zuwachs. Gleichzeitig bestätigt eine aktuelle IHK-Umfrage: Fast jeder zweite Ausbildungsbetrieb schafft es nicht, alle Ausbildungsplätze zu besetzen. Das bedeutet einerseits, dass Bewerbungen von Schulabgängern weiterhin aussichtsreich sind. Andererseits wird deutlich, dass die Unternehmen gezielte Unterstützung brauchen, um mehr junge Menschen für eine berufliche Ausbildung zu begeistern“, sagt IHKLW-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. „Wichtige Maßnahmen wären mehr Praktika und eine insgesamt bessere Berufsorientierung von Schülerinnen und Schülern, die wir endlich auch flächendeckend an den Gymnasien brauchen.“

Für eine Ausbildung in einem gewerblich-technischen Beruf haben sich 812 junge Menschen entschieden – 7,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den kaufmännischen Berufen zeigt die IHKLW-Statistik mit 1.945 Ausbildungsverträgen ein Plus von 4,2 Prozent. Der Bedarf in den Unternehmen liegt weit höher, betont Zeinert: „Für Unternehmen ist die Ausbildung junger Menschen eines der wichtigsten Instrumente zur Fachkräftesicherung. Das bedeutet, dass sich jungen Menschen mit einer beruflichen Ausbildung sehr gute Karrierechancen bieten.“ Und nach ihrer Ausbildung können die Azubis mit einer anschließenden Weiterbildung – zum/zur Techniker/-in, Meister/-in, Fach- oder Betriebswirt/-in – einen Abschluss auf Bachelor- oder Masterniveau, der einem Studium in nichts nachsteht. Im Gegenteil: „In unserer Region suchen Unternehmen vor allem nach Mitarbeitenden mit einer abgeschlossenen dualen Berufsausbildung oder darauf aufbauenden Fortbildungsabschlüssen“, so Zeinert.

Mit Blick auf die Zukunft gelte, dass von den 400.000 fehlenden Fachkräften pro Jahr, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung prognostiziert, der größte Teil beruflich qualifiziert sein müsste, um den Bedarf zu decken, führt der IHKLW-Chef aus: „Das bestätigt einmal mehr, wie chancenreich und attraktiv ein Berufseinstieg mit einer dualen Ausbildung ist.“

Damit die Bedarfe der Betriebe sichtbar werden und auch in der Politik wahrgenommen werden, empfiehlt die IHKLW Betrieben dringend, ihre offenen Ausbildungsplätze bei den Arbeitsagenturen zu melden. „Sonst werden die Bemühungen der regionalen Wirtschaft statistisch unterschätzt“, sagt Zeinert.

Die IHKLW setzt sich dafür ein, das Ausbildungsangebot der Betriebe mit realistischen Vorstellungen junger Menschen zusammenzubringen. Über die Ausbildungskampagne Moin Future werben alle IHKs in Niedersachsen gemeinsam für eine Ausbildung in der Region, stellen Berufsbilder und Ausbildungsmessen vor. Bei zahlreichen kostenfreien Angeboten vernetzt die IHKLW Schulen und Unternehmen. Weitere Informationen dazu sind unter www.ihk.de/ihklw/berufsorientierung zu finden.

PR
Foto: Celler-Presse.de

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