Neuenhäusen sagt’s mit fairen Rosen – für Geschlechtergerechtigkeit und gleichberechtigte Teilhabe
Eine Rose sagt mehr als tausend Worte – findet der Ortsrat Neuenhäusen nun schon seit sechs Jahren. Unverändert dient die Rose auch zum 103. Weltfrauentag als Symbol für Anerkennung und Wertschätzung, für gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Mädchen sowie Geschlechtergerechtigkeit, für gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit.
Der Ortsrat Neuenhäusen rückt durch die Aktion Frauenrechte ins Blickfeld und verteilt deshalb am 8. März fair gehandelte Rosen im Stadtteil. „Durch den fairen Handel stärken Blumenarbeiterinnen ihre Rechte, verbessern ihre Teilhabe und können ihre Arbeits- und Lebenssituation verbessert“, erläutert Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt (Zukunft Celle).
Fairtrade-Stadtbezirk Neuenhäusen geht als Vorbild voran
Seit 2018 ist Neuenhäusen ausgezeichneter Fairtrade-Stadtteil und setzt sich auf lokaler Ebene für faire globale Handelsbedingungen ein. „Denn wir alle können einen Beitrag leisten für eine friedvollere, gerechtere Welt“, findet Rodenwaldt.
Flower Power für mehr Gleichberechtigung in den Anbauländern
Fairtrade hat sich zur Aufgabe gemacht, die Position von Frauen in Produzentenländern zu stärken – sei es auf der Arbeitsstelle, in den Gemeinden oder in der Familie. Fairtrade-Blumenplantagen sind verpflichtet, ihre weiblichen Mitarbeiterinnen zu fördern, beispielsweise durch Weiterbildungen. In speziellen Gender-Gremien vertreten und stärken sie ihre Bedürfnisse. Dass Frauen sich – gestärkt durch die Regeln der Fairtrade-Standards – aktiv für ihre Rechte einsetzen, führt nachweislich zu mehr Gleichberechtigung, belegte ein Studie 2020.
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