Ruhe im Ort: Gemeinde reagiert auf Beschwerden über Schrottsammler
In den vergangenen Wochen haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei der Gemeinde Wathlingen über Fahrzeuge beschwert, die durch den Ort fahren und Schrottsammlungen mit langanhaltenden, nervenden Signaltönen ankündigen.
Bürgermeister Torsten Harms hat die Beschwerden zum Anlass genommen, das Thema mit dem zuständigen Abfallzweckverband und dem Ordnungsamt der Samtgemeinde zu erörtern. Beide weisen darauf hin, dass bei sogenannten fliegenden Sammlern häufig nur Kontrollen vor Ort eine Handhabe ermöglichen.
„Viele Menschen fühlen sich durch die dauerhaften, nervenden Signaltöne gestört. Diesen Ärger kann ich gut nachvollziehen. Unsere Wohngebiete sollen Orte der Ruhe bleiben“, sagt Bürgermeister Torsten Harms, der sich selbst über die ausländischen Fahrzeuge ärgert.
Die Gemeinde wird die zuständigen Behörden auf die Vorfälle aufmerksam machen und sich für Kontrollen einsetzen. Dabei dürfte nicht nur die Frage der Entsorgung, sondern auch der Ladungssicherheit eine Rolle spielen. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, entsprechende Fahrzeuge möglichst zeitnah bei der Polizei zu melden und Kennzeichen, Standort sowie Uhrzeit zu notieren.
„Dauerbeschallung ist nicht hinzunehmen. Wir wollen, dass die bestehenden Vorschriften konsequent überprüft und durchgesetzt werden. Jeder Hinweis aus der Bevölkerung wird abgearbeitet. Gemeinsam mit den Behörden werden wir dann alle vorhandenen Möglichkeiten ausschöpfen“, so Harms.
Ziel der Gemeinde ist es, unnötige Lärmbelästigungen zu reduzieren und die Lebensqualität in Wathlingen zu erhalten.
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