Zwei Filme zur Klimakatastrophe im Kino achteinhalb
Der Klimawandel zeigt seine katastrophische Seite gerade auch in Europa. Trotzdem wickeln viele Regierungen wirksame Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen gerade ab, auch die deutsche. Das Kino achteinhalb zeigt an den folgenden beiden Donnerstagen um 19.30 Uhr Dokumentarfilme, die sich damit befassen, wie sich Wissenschaft und Klimabewegung mit dieser Situation auseinandersetzen.
Am 13. August läuft „Das Gewicht der Welt“. Dieser 98-minütige deutsche Dokumentarfilm beschäftigt sich mit den Perspektiven dreier Naturforscher, die sich gegen die Erderwärmung engagieren, inzwischen aber mit dem Scheitern der Versuche umgehen müssen, den Klimaanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Ihnen setzen physische Erschöpfung, innere Leere und Anfeindungen zu. Der Film bietet einen emotionalen Zugang zu einer der zentralen Fragen unserer Zeit: Was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen?
Am 20. August zeigt das Kino den 106-minütigen Film „Wolken über Lützerath“. Im Januar 2023 wurde der Weiler Lützerath, der zum Symbol der Auseinandersetzung um die Braunkohle geworden war und von vielen Klima-Aktivisten verteidigt wurde, von der Polizei geräumt. Der Dokumentarfilm blickt aus dem Abstand von einem Jahr auf die Ereignisse zurück. Kooperationspartner zu den Filmvorführungen ist die Initiative „Land in sicht – Transition“; der Eintritt ist frei.
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