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Ein Altmeister-Gemälde aus Celle im Prado

  • Celle

Ab heute ist das Gemälde „Die Geburt Christi“ von Pedro Fernández in der neuen Sonderausstellung des Prado-Museums in Madrid, einem der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt, zu sehen.

Die Ausstellung trägt den Titel „Otro Renacimiento. Artistas españoles en Nápoles a comienzos del Cinquecento”, übersetzt „Eine andere Renaissance. Spanische Künstler in Neapel zu Beginn des 16. Jahrhunderts“. Sie widmet sich einem bisher noch wenig bekannten Kapitel der Renaissance-Kunst, nämlich dem Wirken von Künstlern wie Pedro Machuca, Bartolomé Ordoñez, Diego de Siloe, Pedro Fernández oder Alonso Berruguete, vor allem im Königreich Neapel, das im frühen 16. Jahrhundert noch unter der Herrschaft der Könige von Aragón stand.

„Die Geburt Christi“ gehört zur Gemäldesammlung der Stadt Celle, die vom Residenzmuseum im Celler Schloss betreut und teilweise ausgestellt wird. Lange Zeit hielt man das Bild aufgrund stilistischer Merkmale für das Werk eines anonymen süddeutschen Künstlers. Erst vor wenigen Jahren konnte es Pedro Fernández zugeordnet werden.

Im Museo del Prado wird es nun gemeinsam mit anderen Werken von Fernández und seinen Zeitgenossen gezeigt. „Die Präsentation im weltweit wichtigsten Museum für spanische Malerei bedeutet für unser Bild nicht nur eine außergewöhnliche Öffentlichkeit, sondern zugleich auch eine neue Dimension der wissenschaftlichen Auseinandersetzung“, sagt der Direktor der Celler Museen, Stefan Daberkow. „Jeder kennt Leonardo da Vinci, Raffael oder Michelangelo, aber wer könnte schon einen Renaissance-Künstler aus Spanien oder Süditalien nennen? Die Ausstellung leistet damit wichtige Forschungsarbeit und lädt zum Entdecken von bisher viel zu wenig beachteten Künstlern ein.

In der Ausstellungsarchitektur des Prado kommt die Schönheit dieser Werke zusätzlich zur Geltung.“

Die Ausstellung ist eine Kooperation des Museo del Prado mit dem Museo Nazionale di Capodimonte in Neapel und wird nach der Laufzeit in Madrid (bis zum 29. Januar 2023) auch von März bis Juni 2023 in Neapel zu sehen sein. Nach seiner Rückkehr nach Celle soll das Gemälde – aufgrund des Motivs passend zur Weihnachtszeit – im Celler Schloss mit einer kleinen Sonderpräsentation gewürdigt werden.

Link zur Ausstellung im Prado: Otro Renacimiento. Artistas españoles en Nápoles a comienzos del Cinquecento – Exposición – Museo Nacional del Prado (museodelprado.es)

Bomann-Museum Celle
Schloßplatz 7, 29221 Celle                              

PR
Foto: Pedro Fernández, Geburt Christi. © Bomann-Museum Celle

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