Zum Inhalt springen
Anzeige
Anzeige

IHK-geprüfter Abschluss der Höheren Berufsbildung zahlt sich aus

Ob Industriemeister Metall, Bachelor Professional in Bilanzbuchhaltung oder Betriebswirt – die Absolventen einer sogenannten Höheren Berufsbildung werden von Unternehmen händeringend gesucht. Das zahlt sich laut einer Umfrage der deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter bundesweit 20.000 Absolventen auch finanziell aus: 58 Prozent verdienen spätestens fünf Jahre nach ihrer IHK-Fortbildungsprüfung mehr Geld als vorher. 60 Prozent derer, die von finanziellen Verbesserungen berichten, beziffern das Gehaltsplus auf mehr als 500 Euro, ein Viertel verdient sogar mindestens 1.000 Euro mehr im Monat als vor der Weiterbildung.

Auch unabhängig von finanziellen Anreizen geben 93 Prozent der Absolventinnen und Absolventen an, dass sich die Weiterbildung positiv auf ihre persönliche Entwicklung ausgewirkt hat – sei es, dass sie ihren Blickwinkel erweitert oder sie mehr Souveränität gewonnen haben. Knapp 90 Prozent würden sich erneut für den gleichen Fortbildungsabschluss entscheiden. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) plant weitere Qualifizierungen. Nach ihrer Fortbildung sind 57 Prozent der Befragten in eine höhere Position aufgestiegen oder haben einen größeren Aufgaben- und Verantwortungsbereich übernommen.

Die Abschlüsse von Technikern, Meistern und Fach- und Betriebswirten liegen auf dem Niveau fünf, sechs und sieben des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) – und sind somit gleichwertig zum Bachelor und Master einer Hochschule. „Die Tatsache, dass die Höhere Berufsbildung eine gleichwertige Alternative zum Hochschulstudium ist, muss sich in der öffentlichen Wahrnehmung noch stärker verankern“, betont Sönke Feldhusen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg (IHKLW) und Leiter des IHKLW-Bereichs „Menschen bilden“. „Jungen Menschen muss klar sein, dass sie sich mit einer beruflichen Ausbildung für einen zukunftsorientierten Karriereweg entscheiden, der – verbunden mit einer entsprechenden Weiterbildung – einem akademischen Abschluss in nichts nachsteht und am Arbeitsmarkt sehr nachgefragt wird. Diese Information zu vermitteln ist auch Aufgabe der Berufsorientierung, die wir flächendeckend endlich auch an Gymnasien brauchen.“

Inzwischen verfügen mehr als 2,5 Millionen Erwerbstätige in Deutschland über einen Abschluss der Höheren Berufsbildung. Allein im IHKLW-Bezirk werden jährlich rund 2.000 Prüfungen abgenommen. Wie begehrt Absolventen mit einer Höheren Berufsbildung bei Unternehmen sind, zeigt auch ein Blick auf die Statistik der Arbeitsagentur: Die Arbeitslosenquote beträgt für diese beruflich qualifizierten Fachkräfte nur 1,2 Prozent – weniger als bei Akademikern.

Die Stärke der Höheren Berufsbildung sei die enge Anbindung an die betriebliche Praxis, betont Feldhusen: „Dadurch werden Inhalte auch an aktuelle Herausforderungen wie Digitalisierung und Klimaschutz angepasst. Die IHKs setzen daher alles daran immer mehr Abschlüsse neu auszurichten. Für die Transformation Richtung Klimaneutralität sind die Aus- und Fortbildungsabschlüsse der Beruflichen Bildung über ihre gesamte Bandbreite gefragt – etwa von Entwicklung, Beschaffung und Bau bis hin zur Errichtung einer Windkraftanlage. Ebenso braucht es Fachkräfte, die ihre Expertise über eine Weiterbildung auf dem neuesten Stand halten.“

Die Höhere Berufsbildung ist ein „chancenreicher Qualifizierungsweg sowohl für karrierebewusste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch für Unternehmen, die in Zeiten des Fachkräftemangels nach Lösungen suchen“, fasst Sönke Feldhusen zusammen. „Mit Angeboten der Höheren Berufsbildung können Betriebe aus der eigenen Belegschaft weitergebildete Fach- und Führungskräfte auf Top-Niveau entwickeln.“

PR
Foto: Celler-Presse.de

Hinweis zu der Meldung
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.


Anzeige



Anzeige