Otte-Kinast: Wir leben in einem sympathischen Land

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NIENHOF. Der Neujahrsempfang des CDU-Kreisverbandes Celle und des Samtgemeindeverbandes Flotwedel bildet Jahr für Jahr den politischen Auftakt für ein neues Jahr. Traditionell trifft man sich in Nienhof bei Langlingen und kann hierbei auch immer mit einem besonderen Gast aus den eigenen christdemokratischen Reihen aufwarten. So war es diesmal gelungen, Barbara Otte-Kinast, niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, als Hauptrednerin zu gewinnen.

Vor rund 200 Gästen sprach die Ministerin am Sonntag von den Herausforderungen in der Landwirtschaft im Jahr 2018. Ein Thema, in dem sie sich bestens auskennt, denn Otte-Kinast kommt selbst nicht nur aus der Landwirtschaft, sondern ist auch noch Vorsitzende der niedersächsischen Landfrauen und kommt somit von der Basis.

Die Einladung zum Neujahrsempfang in Nienhof erhielt sie sogar schon vor der tatsächlichen Vereidigung als Ministerin, und zwar per Sms von Jörn Schepelmann, ebenfalls einem Neuling im niedersächsischen Landtag, der so Otte-Kinast lobende Worte mit einer gewissen Penetranz ausgestattet sei. Diese Aussage allerdings wertete sie nicht als negativ, sondern es war ein Lob für den jungen Politiker. Otte-Kinast ist sich daher auch sicher: „Der wird seinen Weg gehen“.

Auch sie musste in den vergangenen Wochen bereits ihren eigenen Weg gehen und sich in ihre neue Aufgabe hereinarbeiten. Sie habe jetzt unter anderem die schwierige Aufgabe, den Menschen zu erklären, weshalb für gewisse Dinge kein Geld da sei. Die Schuld dafür gab sie ganz klar ihrem Vorgänger, Christian Meyer von den Grünen. Doch sie selbst geht zupackend an ihre neue Aufgabe heran und lernt Tag für Tag neue Ecken und Menschen ihres Bundeslandes kennen. Und sie will etwas verändern, sie will die Landwirtschaft in Niedersachsen voranbringen. Aber sie ermahnte die Anwesenden gleichzeitig auch, dankbar zu sein für das, was wir haben. Denn wir leben nach ihrer Auffassung in einem sympathischen Land und haben alles zum Leben, was wir brauchen.

Otte-Kinast ist sich schon jetzt sicher, dass ihr ein arbeitsreiches Jahr bevorsteht, gleichzeitig glaubt sie aber auch fest daran, dass man zu vielen Ergebnissen kommen werde. Wer sie am Sonntag in Nienhof erlebt hat, zweifelt nicht daran, dass sie diese Aufgaben meistern wird. Anders als altgediente Minister ist ihr anzumerken, dass sie mit Spaß an die Arbeit geht, viele Ideen hat und sich auch aktiv für die Umsetzung einsetzen wird. Als Landwirtin ist sie ein Frau, die anpacken kann und nicht nur redet.

Redaktion
Celler Presse

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