Regionalmanagement wird fortgesetzt – drei weitere Jahre für Bergens Zukunft

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BERGEN. Er bleibt weitere drei Jahre der Regional- und Konversionsmanager für Bad Fallingbostel und die Stadt Bergen: Thomas Rekowski freut sich über den kürzlich eingetroffenen Förderbescheid des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums über 117.000 Euro, die je zur Hälfte von Bund und Land zur Verfügung gestellt werden. Die Landkreise Celle und Heidekreis und die beiden Kommunen unterstützen die Stelle ebenfalls.

Bürgermeister Rainer Prokop, Landrat Manfred Ostermann (Heidekreis), Dr. Niels Kämpny (Nds. Wirtschaftsministerium), Thomas Rekowski, Karin Thorey (Bürgermeisterin Bad Fallingbostel) und Michael Runge (Wirtschaftsministerium)

„Mit der weiteren Förderung unseres gemeinsamen Regionalmanagements unterstreichen das Land Niedersachsen und die beiden Landkreise die Bedeutung der Umstrukturierung unserer beiden Kleinstädte nach dem Britenabzug“, lobte Bürgermeister Prokop die Unterstützung, „ich bin überzeugt, dass Herr Rekowski die Entwicklung unserer Region erfolgreich weiter voranbringen wird.“

Doch was ist eigentlich ein Regional- und Konversionsmanager? Konversion bedeutet allgemein in der Stadtplanung „Umnutzung von Gebäuden und Flächen“. Diese Stelle war im Zuge des Britenabzugs notwendig geworden, um den dadurch entstandenen Leerstand oder vielmehr die zu sanierenden Gebiete in Bergen und Bad Fallingbostel umzustrukturieren und den Prozess tatkräftig zu unterstützen. Doch Rekowskis Stelle bedeutet viel mehr. Er agiert als wichtige Schnittstelle zwischen den Kommunen sowie dem Land und sorgt für den entscheidenden Wissenstransfer. Dies hatte in der Konsequenz organisatorisch als Ergebnis, dass sich der wöchentliche Arbeitseinsatz im Schnitt für je zwei Tage auf die beiden Kommunen konzentriert. Gut ein halbes Jahr habe es gedauert, so der 30-Jährige gebürtige Celler, bis er sich einigermaßen orientiert und eingerichtet hat. Er kümmert er sich zudem um die Abwicklung von Fördermitteln und setzt sich für die Entwicklung und Nachnutzung der örtlichen Sanierungsgebiete ein.

Zusätzlich engagiert er sich für die Stadt Bergen in den Bereichen Wirtschaftsstandortmarketing und versteht sich als Netzwerker zwischen der Stadt und den Interessenvertretern aus Gewerbe, Handel und Dienstleistern. Als Beispiel sei hier die Aktion „Heimatshoppen“ zu nennen, bei der das Einkaufen vor Ort anstelle des Onlinehandels gestärkt werden soll. „Ich verstehe mich als Sprachrohr für die mittelstandsgeprägte Wirtschaft vor Ort, die es zu stärken gilt“, sagt Rekowski. Um dieses Ziel zu erreichen, werde u. a. eine Wirtschaftsstandortbroschüre herausgegeben, in der das Gewerbegebiet „Auf der Schanze“ beworben wird, aber auch zahlreiche Unternehmen aus Bergen porträtiert werden.

PR
Foto: Andrea Galonska

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