Weil und Schröder-Köpf senden Glückwünsche zum jüdischen Neujahrsfest

Weil und Schröder-Köpf senden Glückwünsche zum jüdischen Neujahrsfest

10. September 2018 Aus Von Celler Presse

HANNOVER. Das Neujahrsfest „Rosch ha-Schana“ läutet nach jüdischer Zeitrechnung am 10. September das Jahr 5779 ein. Ministerpräsident Stephan Weil und die Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, senden aus diesem Anlass allen Menschen jüdischen Glaubens in Niedersachsen ihre herzlichsten Glückwünsche.

„Die Jahreswende ist nach jüdischer Tradition ein Fest des familiären Zusammenseins, ein Fest der Begegnung und des Miteinanders, das auch hier bei uns von den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern begangen wird. Jüdischer Glaube und jüdisches Leben gehören zu Niedersachsen“, so der Ministerpräsident. Die Integrationsbeauftragte ergänzt: „Die jüdischen Gemeinden wachsen, sind lebendig und durch ihr vielfältiges soziales und religiöses Engagement ein wichtiger und bereichernder Teil unserer Gesellschaft. Dafür sind wir den jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern sehr dankbar.“

„Zum jüdischen Neujahrsfest aber“, so Weil, „wird uns schmerzlich bewusst, dass es in Deutschland wieder erschreckende Formen von Antisemitismus gibt. Das verurteilen wir scharf.“ Schröder-Köpf mahnt: „Wir alle müssen achtsam sein und konsequent gegen jede Ausprägung religiöser Diskriminierung in unserer Gesellschaft vorgehen.“

„Den jüdischen Bürgerinnen und Bürgern Niedersachsens wünschen wir persönliches Wohlergehen sowie ein glückliches und erfülltes Jahr 5779!

Frohes neues Jahr – Shanah Tovah!“

Hintergrund:
Das zweitägige jüdische Neujahrsfest ist neben Neujahr auch der Tag der Erinnerung beziehungsweise der Tag der Rechtfertigung. Rosch ha-Schana soll die Menschen veranlassen, in sich zu gehen, sich vom Bösen abzuwenden und gut zu handeln. Der wichtigste Brauch zu Rosch ha-Schana ist das Blasen der Schofar. Das ist ein hohles Widderhorn, dessen Klang einer Ermahnung entspricht, sich im kommenden Jahr gottesfürchtig und moralisch vorbildlich zu verhalten. Nach dem Gottesdient in der Synagoge wird ein Essen zu Hause veranstaltet. Als Symbol für „Süße“, also gute Zeiten im neuen Jahr, werden traditionell Granatapfelkerne oder in Honig getauchter Apfel verzehrt. Auch ein rundes Weißbrot, das den Jahreskreislauf verbildlichen soll und ebenso in Honig getaucht wird, sowie süßer Wein sind Symbole für Freude.

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Foto: StK/Henning Scheffen

 





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