KESS-Delegation zu Besuch in der österreichischen LEADER-Region

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NIENHAGEN. Vom 07. bis 10. Oktober fand in Hartberg in der Steiermark eine Abschluss-Konferenz zum LEADER-Projekt „Time for Interaction“ zur beruflichen und kulturellen Integration von Geflüchteten statt. Leader-Regionen gibt es in ganz Europa. Sie werden mit öffentlichen Mitteln gefördert, wenn Kultur- und Identität stiftende Projekte zur Verbesserung des Lebens im ländlichen Raum führen.

Die Leader Region Aller -Fuhse-Aue reiste mit 28 Teilnehmer*innen an.

So startete vor zwei Jahren die LEADER-Region „Aller-Fuhse-Aue“, die aus den Samtgemeinden Wathlingen und Flotwedel, der Gemeinde Uetze sowie dem Ortsteil Altencelle der Stadt Celle besteht, ein gemeinsames Projekt mit Regionen in Schweden und Österreich. Ziel war es, sich rund um das Thema „Integration Geflüchteter“ auszutauschen und voneinander zu lernen.

Offizielle Delegation der Leader Regionen aus Österreich, Schweden und Deutschland unter ihnen Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf, Regionalmanagerin der Leder Region, Gudrun Viehweg, und KESS- Geschäftsführerin Simone Welzien

Dieses Mal standen ein Besuch beim AMS – Arbeitsmarktservice in Hartberg, die Präsentation gemeinsamer Kunstangebote, die auch im Rahmen der FlotART in Deutschland im Juni 2018 entstanden sowie das Projekt „Lehrlingswelten“ der LEADER-Region in Hartberg im Vordergrund.

Interessant für das KESS waren insbesondere die Diskussionen um ein Kompetenztraining, das im Rahmen der Geflüchtetenarbeit und in Zusammenarbeit mit dem Referenten Andreas Sedlag entstanden war. Das vorliegende Curriculum wird nun in abgewandelter Form auch in Schweden und Österreich eingesetzt.

Übereinstimmendes Fazit aller Konferenzteilnehmer: „Time for interaction“ hat die Professionalität aller Beteiligten gestärkt und den Europäischen Gedanken mit Leben gefüllt.

PR
Fotos: Angela Wolter, Jens-Christian Schulze

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