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CDU: Wohnbebauung weiter vor Windkraft schützen: Wenn nötig, dichter an den Wald!

WATHLINGEN. „Windkraft im Wald oder nicht?“ – diese Frage beschäftigt auch die CDU Kreistagsfraktion im Landkreis Celle. Derzeit gibt es dafür keine Rechtsgrundlage. Die Landesregierung stellt hier allerdings Überlegungen an, Windkrafträder im Wald zu erlauben.

Die Celler CDU im Kreistag sieht das skeptisch. Im Rahmen des neuen regionalen Raumordnungsprogramms wird die CDU neue Flächen für Windenergie soweit erforderlich festlegen. Dabei hat der Schutz des Menschen und der Natur Vorrang für die Christdemokraten und ein Aufweichen der bestehenden Kriterien sei auch in der neuen Wahlperiode nicht beabsichtigt. „Wir wollen keine über den Entwurf des RROP hinausgehenden Flächen für Windkraft. Im Genehmigungsverfahren soll der Landkreis, die Rückbauverpflichtungen restriktiv, ausreichend und sicher festschreiben“, stellt Torsten Harms als Fraktionsvorsitzender klar. In Bezug auf die Nutzung von Waldflächen sei sich die Fraktion aber einig, dass man eine Veränderung der Abstände zum Wald nutzen werde, um eine Annäherung an die Wohnbebauung zu vermeiden. „Wir stehen für den Schutz der Wohnbebauung ein und werden, wenn es notwendig ist, lieber näher an den Wald rücken, um damit die Abstände zur Wohnbebauung möglichst noch zu vergrößern“, erklärt Ernst-Ingolf Angermann als Umweltpolitischer Sprecher der Kreistagsfraktion, der davon ausgeht, dass eine Freigabe des Landes zur Windkraftnutzung nur in den Waldbereichen erfolgen wird, in denen schon eine Vorbelastung oder Schädigung vorliegt.

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