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Ein Wohnmobil-Stellplatz für Hambühren?

HAMBÜHREN. Der Gemeindeentwicklungsausschuss der Gemeinde berät am kommenden Dienstag in öffentlicher Sitzung einen Antrag der UFO-Fraktion vom Juni zur Einrichtung eines Wohnmobil-Stellplatzes am Strandbad im Ortsteil Ovelgönne. Die Idee des Hambührener UFO-Vorsitzenden Hans-Günter Siewerin, der wachsenden Beliebtheit von Wohnmobilen in Hambühren Rechnung zu tragen und gleichzeitig den dortigen Parkplatz aufzuwerten, fand in der eigenen Fraktion sofort breite Zustimmung und soll nun in den zuständigen Gremien der Gemeinde beraten werden.

Der amtierende Ausschussvorsitzende des Strategie- und Finanzausschusses, Andreas Trettin (UFO), sagte dazu: „Ein solches Vorhaben nach Celler Vorbild (neben dem Celler Badeland; Anm. d. Red.) steigert nicht nur die Attraktivität unserer Gemeinde. Es kostet im Verhältnis relativ wenig und bietet Chancen für die umliegende Gastronomie und den lokalen Einzelhandel. Damit ist es zugleich eine kostengünstige Maßnahme zur Wirtschaftsförderung im Gemeindegebiet.“ Es gibt erste Signale aus der Politik, dass das Vorhaben tatsächlich auf Zustimmung stößt.

Bereits in der Vergangenheit hatte die UFO-Fraktion mit Vorschlägen und Ideen auf sich aufmerksam gemacht. So sorgte sie dafür, dass in den Haushalt 2021 der Gemeinde 20.000 Euro für Honorarkräfte für die ehrenamtliche Seniorenarbeit eingestellt wurden, nachdem der Bürgermeister die Stelle in der Verwaltung nicht mehr nachbesetzte. „Es ist doch Irrsinn, in einer immer älter werdenden Gesellschaft gerade die Angebote für unsere Seniorinnen und Senioren zu streichen. Wir waren fassungslos“, so Trettin, der auch stellvertretender Ratsvorsitzender ist, weiter. Und auch bei der erst kürzlich entschiedenen Abschaffung der Straßenausbaubeiträge oder einer nur moderaten Anpassung der Friedhofsgebühren war die Unabhängige Wählergemeinschaft UFO ganz vorne mit dabei. „Es ist schon bemerkenswert, wer sich im Wahlkampf gerade unsere Ideen zu eigen macht, dabei ist man letztlich nur auf einen bereits fahrenden Zug aufgesprungen“, so Siewerin in Anspielung auf einige Plakate von politischen Mitbewerbern, die gerade das Ortsbild prägen. „Da werden Wählerinnen und Wähler schon auch in die Irre geführt. Das muss man hier auch einmal sagen dürfen.“

In den nächsten fünf Jahren möchte die Gruppe u. a. versuchen, ein Jugendzentrum in zentraler Lage im Gemeindegebiet zu realisieren. Dabei will sie auch prüfen lassen, inwieweit eine immer wieder mal geforderte Skater-Anlage in unmittelbarer Nachbarschaft realisiert werden kann. „Die Nutzung einer Skater-Anlage unter Aufsicht könnte dem anderenorts zu beklagenden Vandalismus dann entgegenwirken. Ein Standort unweit des Hölty-Gymnasiums bietet sich aus unserer Sicht dafür an“, so ein Sprecher der Gruppe. Es bleibt also spannend in Hambühren.

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