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Hausboot für den Urlaub mieten: Das gibt es zu beachten

Einmal selbst Kapitän zu sein, ist für viele Menschen ein lang gehegter Traum. Bei einem Urlaub lässt sich dieser Wunsch heutzutage auch gänzlich ohne Bootsführerschein in die Tat umsetzen. Ob in Deutschland oder in Europa: Der nachfolgende Ratgeber verrät, worauf es bei einem Hausbooturlaub ankommt und welche empfehlenswerten Destinationen es gibt. 

Vorteile eines Hausboots im Urlaub

Ein Hausboot bringt gegenüber anderen Urlaubsarten entscheidende Vorteile mit sich: 

  • Hausboote stehen für Gemütlichkeit. In der Regel liegen sie abseits des touristischen Trubels am Wasser, sodass sich Reisende in einem Hausboot vollumfänglich erholen können. 
  • Ein Hausboot beeindruckt mit einer Kompletteinrichtung. Urlauber finden hier alles vor, was sie für einen komfortablen Aufenthalt benötigen. Anstelle in teuren Restaurants zu essen, besteht zudem die Möglichkeit der Selbstverpflegung. 
  • Ein Hausboot ist immer auch ein Fortbewegungsmittel. In einigen populären Gebieten wie etwa der Mecklenburger Seenplatte lässt sich das Hausboot sogar ohne Bootsführerschein fahren.

Beliebte Destinationen für einen Urlaub auf dem Hausboot

Beliebte Destinationen für einen Urlaub auf dem Hausboot gibt es viele. Ganz vorn mit dabei ist Amsterdam, das mit seinen Grachten als Vorreiter der Hausbootstädte gilt. Hier ist eine frühzeitige Reservierung empfehlenswert, da die Unterkünfte auf dem Wasser oftmals schon Monate im Voraus ausverkauft sind. Ebenso zieht es viele Urlauber an die Nord-oder Ostsee. Hier sind die schwimmenden Ferienhäuser mitunter sehr luxuriös eingerichtet und erlauben, je nach Lage, einen Blick auf den Hafen oder das offene Meer. Abhängig von der Größe bieten diese Floatinghouses bis zu acht Personen Platz und kosten ungefähr 100 Euro pro Nacht. Selbst in der Hauptstadt Berlin oder im umliegenden Brandenburg lassen sich Hausboote entlang der Spree oder Havel mieten. 

Auf einem Hausboot sicher unterwegs sein

Urlauber sollten sich bewusst sein, dass der Aufenthalt auf einem Hausboot einige Besonderheiten mit sich bringt. Denn ein Hausboot lässt sich von der Fahrweise nicht mit einem gewöhnlichen Auto gleichsetzen. Es ist mehrere Tonnen schwer und verfügt auch nicht über Bremsen. Deshalb lässt es sich mit einem Hausboot auch lediglich vorwärts, rückwärts oder seitwärts fahren. Im Allgemeinen ist es aber nicht schwer, das Hausboot zu navigieren. Zudem gibt es an den meisten Orten eine Geschwindigkeitsbegrenzung, sodass die Hausboote oftmals mit nur sechs bis acht Stundenkilometer unterwegs sind. Selbst Neulingen bereitet es auf „einfachen” Routen meistens keine Probleme, ein Hausboot zu steuern.

Generell empfiehlt es sich jedoch, den ungefähren Routenverlauf im Voraus zu planen. Dazu lassen sich Fluss- und Gewässerkarten nutzen, die wichtige Informationen zu den Strecken enthalten. Hier finden Wissbegierige auch heraus, welche Sehenswürdigkeiten sich entlang der Strecke und welche Besonderheiten die jeweilige Region aufweist.

Urlaub mit dem Hausboot: Wann ist ein Bootsführerschein notwendig?

Ein Bootsführerschein ist an bestimmten Orten notwendig, an denen es regen Schiffsverkehr gibt. Bekannte Destinationen, in denen vielerorts kein Bootsführerschein benötigt wird, sind beispielsweise die Mecklenburgische Seenplatte oder der Kummerower See. Urlauber, die eine oder mehrere Fahrten ohne Führerschein machen möchten, werden in den meisten Fällen am Anreisetag theoretisch und praktisch geschult. Im theoretischen Teil lernen sie die Verkehrsregeln auf dem Wasser sowie wichtige Hinweise zu Schleusen und Ankern kennen. Im Anschluss wird eine Probefahrt absolviert, bei der unter anderem auch richtige Verhaltensweisen in Gefahrensituationen besprochen werden. Am Ende der Einweisung wird oftmals ein sogenannter „Charterschein” ausgestellt, der es ermöglicht, das Boot ohne Führerschein für die Dauer des Aufenthalts fahren zu dürfen. 

Wie soll man sich bei einer Panne verhalten? Schnelle Hilfe auf dem Hausboot

Unfälle oder Pannen anderer Art passieren glücklicherweise selten. Doch es kann nicht ausgeschlossen werden, dass manchmal doch Probleme mit dem Motor, einem Hindernis oder anders geartete Schwierigkeiten auftreten. Falls es im Urlaub zu einer solchen Panne kommt, gilt es, zeitnah den Liegehafen zu informieren und während des Anrufs alle wichtigen Informationen (den eigenen Namen, die Art der Panne sowie den konkreten, momentanen Aufenthaltsort) zu hinterlassen. Bei schwerwiegenden Problemen wird ein Techniker vorbeigeschickt, der das Boot ausführlich auf Schäden untersucht. 

Manche Probleme lassen sich auch über das Telefon klären oder im technischen Leitfaden auf bvww.org nachlesen. Im Normalfall raten die Techniker jedoch dazu, nicht selbst am jeweiligen Boot zu werkeln, sondern lieber auf den professionellen Mechaniker zu warten. Insbesondere dann, wenn der Motor Probleme verursacht, ist es sinnvoller, anzulegen und den Motor abzustellen. Im Falle, dass sich Gräser oder Leinen in der Schraube verfangen, besteht der erste Schritt ebenfalls darin, den Motor auszuschalten und den Schlüssel abzuziehen. Anschließend muss der Schacht geöffnet und mit einem spitzen Messer alles von der Schraube weggeschnitten werden, was diese blockiert. Sobald sich diese wieder frei dreht, lässt sich die Fahrt fortsetzen.

 Ausstattung und Komfort auf dem Hausboot genießen

Urlauber, die ihre Hausboote auf www.ferien-auf-dem-wasser.de/ mieten, genießen während ihres Aufenthalts einen besonderen Komfort. Denn die Boote werden inklusive Zubehör, mit umfangreicher Ausstattung und vollen Tanks übergeben. Auch Hunde sind an Bord willkommene Gäste, sollten allerdings aus hygienischen Gründen nicht auf den Bettdecken schlafen. Neben dem Komfort sollte das eigene Gepäck allerdings nicht fehlen. Nützlich sind eine Taschenlampe, um abends die Orientierung zu behalten, und ein Fernglas, mit dem Tier- und Wasserbeobachtungen möglich sind. Außerdem ist es sinnvoll, Sonnenschutz und extra Handtücher mitzunehmen.

Foto: MemoryCatcher / Pixabay

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