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Altenceller Dorfmarkt lockte wieder viele Besucher an

Bei herrlichem Wetter herrschte auf dem Altenceller Dorfmarkt Hochbetrieb. Bereits seit 31 Jahren findet der Markt am Samstag nach Pfingsten statt, immer mit dem Anliegen, die historischen Gegebenheiten des Ortes – die Geburtsstätte der 1292 in der Nachbarschaft gegründeten Stadt Celle – zu verdeutlichen, schließlich ist Altencelle mit dem Namen Kellu bereits 993 urkundlich erwähnt worden und ist somit das „alte Celle“.

Die ursprünglich als „historischer Dorfmarkt“ gestartete Veranstaltung ist seit einigen Jahren in „Altenceller Dorfmarkt“ umbenannt worden, um damit auch jüngeres Publikum zu erreichen, allerdings wird noch auf historisches Flair Wert gelegt, was auch viele Besucher und Standbetreiber mit entsprechender Bekleidung und Accessoires ausdrücken.

Das engagierte Orga-Team hat einige Monate zusammengesessen und ein Marktgeschehen organisiert, das unter der Schirmherrschaft von Ortsbürgermeister Dirk Heindorff stand, der in seiner Begrüßungsrede am Samstagvormittag betonte, dass für den Markt 60 Aussteller gewonnen werden konnten – 20 davon die erstmals dabei sind. Eingebunden waren wieder die Altenceller Vereine und Institutionen. So waren auch historische Feuerwehrautos zum „Anfassen und Bestaunen“ auf dem Markt.

Handwerkskunst beherrschte das Marktgeschehen, da durften auch Vogelhäuschen in vielfältiger Architektur und Größe nicht fehlen. Es gab Kleidung, Hüte, viel Schmuck, auch antiquarische Literatur.

Damit keine Langeweile aufkam, wurden die Kinder mit Mitmachaktionen beschäftigt: Malen, Basteln, Dosenwerfen, Wasserspiele, Kinderschminken, Kindertattoos und Ponyreiten.       

Aber auch an das leibliche Wohl wurde gedacht: Räucherfisch, Bratwurst , Hochzeitssuppe, Pommes, Backwaren, Braten im Brötchen, Kaffee und Kuchen sowie Kaltgetränke fanden großen Anklang.

Auf großes Interesse bei den Besucherinnen und Besuchern stieß der Stand der Fördergemeinschaft Historisches Altencelle. Dort wurde über den 800 Jahre alte Brunnen berichtet, der in den Allerniederungen bei Ausgrabungen gefunden wurde. Der Originalbrunnen stand jetzt nicht zur Verfügung, da er noch konserviert werden muss (Wir berichteten: https://celler-presse.de/2022/09/11/altenceller-brunnen-soll-mit-spendengeldern-konserviert-werden/). Eine Herausforderung besteht darin, ihn – laienhaft gesagt – „trockenzulegen“, denn der gute Erhaltungszustand ist der dauerhaften Feuchtigkeit im Untergrund zu verdanken, während der obere Teil, der Feuchtigkeitsschwankungen unterlag, bereits angefault ist. Für die Fördergemeinschaft Altencelle ist die Erhaltung von hoher Bedeutung. Erstaunlich war auch das Ausmaß dieses Brunnens – ein ausgehöhlter Baumstamm großen Umfangs (s. Archivfoto in der Galerie). Gezeigt werden konnte auf dem Markt nun ein „kleiner Bruder“. Dietrich Klages von der Fördergemeinschaft erläuterte dazu die Beschaffenheit.

Ein abwechslungsreiches Programm über den ganzen Tag zog viele Besucher schwerpunktmäßig an.

Zuerst hatte der Kinderchor der 3. Klassen der Grundschule Altencelle ihren Auftritt. Danach führte die Kinderkirche Altencelle ein Musical auf und der Posaunenchor Altencelle sorgte für flotte Musik. Am Nachmittag hatten die Celler Knappen ihren Auftritt.

Den Abschluss des Tages bildeten am Abend Tanz und Musik mit der Hoffnung und Freude auf den nächsten Altenceller Dorfmarkt.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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