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Dichterrosentag würdigt bedeutende Schriftsteller und ihre Werke

Am Samstag fand im gesamten deutschsprachigen Raum erneut der alljährliche Dichterrosentag statt, der vom renommierten „Verein Literaturlandschaften“ aus Nordhorn ins Leben gerufen wurde. Dieser besondere Tag dient der Ehrung von Schriftstellerinnen und Schriftstellern an ihren Gedenkorten, indem Rosen niedergelegt werden, um an ihre Persönlichkeit und ihr literarisches Schaffen zu erinnern.

In diesem Jahr beteiligte sich auch die Ernst-Schulze-Gesellschaft wieder mit großer Begeisterung an den Feierlichkeiten des Dichterrosentages. Im Rahmen eines Rundgangs, der aus drei Stationen bestand, wurden zahlreiche Dichterinnen und Dichter geehrt. An jeder Station wurde in einer kurzen Ansprache auf das Leben und Werk der jeweiligen Persönlichkeit eingegangen, gefolgt von einem Zitat aus einem ihrer Werke. Anschließend wurde eine symbolische Rose niedergelegt.

Um 14:00 Uhr begann der Rundgang am Denkmal im Rosengarten am Französischen Garten, wo des Dichters Ernst Schulze gedacht wurde. Hier wurden die berührenden Worte des Dichters eingraviert: „Wie innig Ros und Lorbeer sich verschlingen, Umschlingen jetzt sich Bräutigam und Braut. Stumm war die Nacht; dem Dichter nur verrieten, Was sie gesehn, Laub, Lüfte, Duft und Blüten.“ Dr. Lothar Haas begrüßte die Anwesenden und erinnerte an den Dichter und zitierte die Inschrift. Anke Prinzhorn legte hier eine Rose nieder.

Eine halbe Stunde später erreichte die Gruppe die Ernst-Schulze-Säule vor dem Landkreis Celle, wo neben Ludwig Hölty auch weitere Dichterinnen und Dichter gewürdigt wurden. Friederike Scheidung trug hier das Gedicht „Frühlingslied“ von Hölty vor: „Die Luft ist blau, das Tal ist grün, Die kleinen Maienglocken blühn, Und Schlüsselblumen drunter; Der Wiesengrund Ist schon so bunt. Und malt sich täglich bunter. Drum komme, wem der Mai gefällt, Und schaue froh die schöne Welt Und Gottes Vatergüte, Die solche Pracht Hervorgebracht, Den Baum und seine Blüte!“ Auch hier fanden die Rosen von Anke Prinzhorn ihren Platz. Dr. Elke Haas trug zudem unter anderem ein Zitat von Franz Grillparzer vor: „Persien, die Aufhebung der Beschränkungen des Lebens„.

Im Anschluss ging es dann zum abschließenden Teil des Dichterrosentags in den Garten des Kanzleikafés in der Kanzleistraße. Hier versammelten sich alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen Getränk. Kerstin Weise (Sopran) und Ekkehard Popp (E-Piano) sorgten mit ihren musikalischen Darbietungen für einen festlichen Abschluss. Sie präsentierten Lieder, die Gedichte und Werke von Ludwig Hölty zum Leben erweckten zu der Musik von Schubert. Die Zuhörerinnen und Zuhörer genossen die stimmungsvolle Atmosphäre und ließen sich von den kraftvollen Klängen und dem einfühlsamen Gesang mitreißen.

Der Dichterrosentag war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich intensiv mit den bedeutenden Schriftstellerinnen und Schriftstellern der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Die Rosen, die an den Gedenkorten niedergelegt wurden, symbolisierten nicht nur die Wertschätzung für ihr literarisches Erbe, sondern auch die anhaltende Relevanz ihrer Werke für die heutige Zeit.

Der Dichterrosentag ist eine wunderbare Initiative, die es ermöglicht, die Schönheit der Literatur zu feiern und das Erbe großer Dichterinnen und Dichter lebendig zu halten. Das Engagement und die Begeisterung der Teilnehmenden haben gezeigt, dass die Bedeutung von Literatur und Poesie auch in der modernen Gesellschaft keineswegs verblasst ist.

Der Verein Literaturlandschaften und die Ernst-Schulze-Gesellschaft freuen sich bereits auf den Dichterrosentag im kommenden Jahr und laden alle Interessierten herzlich dazu ein, sich dieser besonderen Veranstaltung anzuschließen. Denn nur gemeinsam können wir das literarische Erbe bewahren und den Dichtern und Dichterinnen unserer Geschichte die Anerkennung zollen, die sie verdienen.

Redaktion
Celler Presse
Foto. Celler-Presse.de

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