Samstag, 17. Januar 2026

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75 Millionen Euro für kommunale Straßen und Radwege: Mehrere Projekte im Landkreis Celle vorgesehen

Das Land Niedersachsen stellt im Jahr 2026 insgesamt 75 Millionen Euro für den Ausbau und die Erneuerung kommunaler Straßen und Radwege bereit. Das entsprechende Jahresprogramm nach dem Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (NGVFG) wurde von Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne vorgestellt. Ziel ist es, Kommunen landesweit verlässliche Planungssicherheit zu geben und Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur anzustoßen.

Nach Angaben des Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen haben Kommunen für das Jahresprogramm 2026 insgesamt 88 Projekte mit einem beantragten Fördervolumen von rund 113 Millionen Euro angemeldet. Mit der Aufnahme von 59 neuen Maßnahmen sollen Investitionen von insgesamt etwa 133 Millionen Euro ausgelöst werden.

Drei Vorhaben im Landkreis Celle

Auch der Landkreis Celle profitiert vom aktuellen Förderprogramm. In der Projektliste für den Geschäftsbereich Lüneburg sind mehrere Maßnahmen im Kreisgebiet enthalten. Konkret vorgesehen sind:

  • die Grunderneuerung des Radwegs entlang der Kreisstraße 29 zwischen Garßen und Alvern,
  • der Neubau eines Radwegs an der Kreisstraße 52 zwischen Langlingen und Hohnebostel,
  • sowie die Grunderneuerung der Kreisstraße 29 zwischen Garßen und Alvern.

Diese Vorhaben zielen sowohl auf eine Verbesserung der Verkehrssicherheit als auch auf eine Stärkung des Alltagsradverkehrs im ländlichen Raum ab. Die Projekte sind Teil des landesweiten Programms, das neben klassischen Straßenbaumaßnahmen einen besonderen Schwerpunkt auf Radverkehrsinfrastruktur legt.

Hohe Förderquoten für Kommunen

Die Förderung erfolgt abhängig von der finanziellen Leistungsfähigkeit der jeweiligen Kommune. Das Land beteiligt sich bei Straßenbauprojekten mit Fördersätzen zwischen 60 und 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Für reine Radverkehrsprojekte gilt landesweit eine Förderquote von 80 Prozent, unabhängig von der Steuerkraft der Kommune.

Verkehrsminister Tonne betonte bei der Vorstellung des Programms, dass Investitionen in kommunale Straßen und Radwege eine zentrale Grundlage für Mobilität, Erreichbarkeit und wirtschaftliche Entwicklung vor Ort seien. Durch das Jahresprogramm 2026 erhielten Städte, Gemeinden und Landkreise ein Instrument, um ihre Infrastruktur schrittweise zu modernisieren und an aktuelle Anforderungen anzupassen.

Landesweiter Überblick

Insgesamt umfasst das Jahresprogramm 2026 18 eigenständige Radwegprojekte sowie 41 weitere Maßnahmen zum Neu- und Ausbau kommunaler Straßen, bei denen vielfach auch Geh- und Radwege mit erneuert werden. Neben dem Landkreis Celle profitieren Kommunen in nahezu allen Regionen Niedersachsens von den vorgesehenen Fördermitteln.

Mit der Veröffentlichung des Jahresprogramms können die betroffenen Kommunen nun in die konkrete Umsetzungsplanung gehen. Die Bewilligung und Abwicklung der einzelnen Maßnahmen erfolgt über die zuständigen Geschäftsbereiche des Landes.

Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse

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