Dienstag, 17. Februar 2026

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Lobetal bezieht neues Wohnheim in Altencelle

Die Lobetalarbeit hat an ihrem Standort in Altencelle ein neues Wohnheim mit 48 Plätzen gebaut. Das zweigeschossige Gebäude besteht aus zwei V-förmigen Wohnflügeln und ermöglicht es jeweils 12 Personen in familienähnlichen Strukturen zu leben. Der Lobetalarbeit war es wichtig, mit dem neuen Gebäude die Zweigeinrichtung auszeichnende Dorfstruktur zu erhalten und zu stärken. Die Außenfassade ist mit roten Ziegelsteinen gestaltet und greift die Gestaltung der umliegenden Bestandshäuser auf. Neu und alt bilden gemeinsam einen regelrechten Dorfplatz – einen Ort der Begegnung.

Eine Adventsfeier fand hier kürzlich schon statt. Die gegenüberliegende Gebäudeseite ist zur „Baker-Hughes-Straße“ hin ausgerichtet. Hier gibt es im Obergeschoss einen großzügigen Balkon und einen Außenfahrstuhl, der es auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ermöglicht, unkompliziert den Garten zu nutzen. Im Gebäude selbst befinden sich 48 rollstuhlgerechte Einzelzimmer. Für jeweils zwei Zimmer steht ein Bad zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es in dem Haus vier großzügig gestaltete Pflegebäder mit speziellen Badewannen. Die „Wohn- und Esszimmer“ liegen in der Gebäudemitte. Hier konnten großflächige Glasfronten eingebaut werden, die eine Sicht in den Garten und über die jenseits der Straße angrenzenden Felder ermöglichen.   

Der zweigeschossige Bau wurde von der süddeutschen Firma Regnauer in Holzrahmenbauweise errichtet und weist den aktuell höchsten, von der KFW geförderten, Energieeffizienz-Standard „Effizienzhaus 40“ auf. Die Nachhaltigkeit setzt sich auch bei der Wärmegewinnung fort. Schräg gegenüber dem Lobetaler Neubau, auf der anderen Straßenseite, haben die Unternehmer Cord Bruns und Sören Schrader (B&S Energie GbR) ein Biomasseheizkraftwerk gebaut. Hier wird Wärme durch das Verbrennen von Hackschnitzeln gewonnen. Der Lobetaler Neubau ist mit diesem Biomasseheizkraftwerk über ein Nahwärmenetz verbunden. Im Zuge der Baumaßnahmen konnten erfreulicherweise auch fast alle weiteren Gebäude der Lobetaler Zweigeinrichtung in Altencelle an dieses Nahwärmenetz angeschlossen werden.

Lobetal hat das Haus mit dem Ziel gebaut, hier den Bewohnerinnen und Bewohnern ein modernes und zukunftssicheres und dennoch sehr behagliches Zuhause zu bieten und zugleich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu entlasten, die sich in dem neuen Gebäude bei ihrer Arbeit leichter ergänzen und unterstützen können. „Wir freuen uns sehr, dass wir am attraktiven Standort in Altencelle dieses moderne Wohnheim realisieren konnten. Das ist für uns ein wichtiger Schritt der Weiterentwicklung“, so Lobetal-Vorstand Ulrike Drömann. Für die Zweigeinrichtung in Altencelle ist Abteilungsleiterin Gisela Thiessen verantwortlich: „Ich freue mich sehr über unser neues Haus. Hier ist ein toller Ort entstanden, der beste Voraussetzungen für Teilhabe und persönliche Entwicklung bietet – ein Zuhause zum Wohlfühlen.“

Wenn nicht gebaut wird, leben in der Zweigeinrichtung in Altencelle rund 140 Menschen mit Beeinträchtigung.

Das neue Lobetaler Gebäude weist das Qualitätssiegel „Nachhaltiges Gebäude Plus“ auf. Die Nettogeschossfläche beträgt rund 2950 m². Der Neubau kostete rund 12,6 Millionen Euro. Inklusive der Möblierung, einer Photovoltaikanlage, der Gestaltung der Außenanlage und den anteiligen Kosten für den Anschluss an das Nahwärmenetz investierte die Lobetalarbeit hier rund 15 Millionen Euro.

Mittlerweile konnte das Obergeschoss bezogen werden. Der Einzug in das Erdgeschoss erfolgt in den nächsten Wochen. Am 26. April feiert die Lobetalarbeit in ihrer Zweigeinrichtung in Altencelle ihr Hausfest, im Rahmen des Festes kann dann das neue Wohnheim auch besichtigt werden.

Markus Weyel
Fotos: Markus Weyel

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