Socken mit Logo als Werbemittel: Warum regionale Unternehmen den Kugelschreiber aussortieren
Wer schon einmal eine Messe besucht hat, kennt das Ritual. Man läuft an dutzenden Ständen vorbei, greift hier einen Kugelschreiber mit, dort einen Notizblock, vielleicht noch eine Tragetasche die so dünn ist, dass sie auch bald wieder reißt. Zuhause angekommen wandert das Meiste davon direkt in die Schublade oder in den Papierkorb. Der Kugelschreiber schreibt nach zwei Wochen nicht mehr. Den Notizblock findet man drei Jahre später noch originalverpackt.
Das passiert nicht nur gelegentlich. In der Werbemittelbranche ist es die Regel und sie kostet Unternehmen jedes Jahr hohe Beträge ohne messbaren Gegenwert – einfach weil viele denken „das gehört sich so“.
Ein anderer Ansatz gewinnt deshalb gerade Aufmerksamkeit, vor allem bei kleineren und mittleren Betrieben: Socken mit Logo als Werbemittel. Was zunächst ungewöhnlich klingt,
hat einen einfachen Grund. Socken werden täglich getragen und landen nicht im Müll. Anbieter wie Logosocke® aus Bad Nauheim haben sich auf genau dieses Segment spezialisiert und bedienen inzwischen Unternehmen, Vereine und Veranstalter aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.
Was Werbemittel eigentlich leisten sollen
Die Idee hinter Werbemitteln ist einfach: Ein Unternehmen gibt einem potenziellen Kunden oder einem neuen Mitarbeiter etwas in die Hand, das er behält. Jedes Mal, wenn er es benutzt, sieht er das Logo. So entsteht Erinnerung, Vertrautheit, im besten Fall Vertrauen.
Das funktioniert aber nur, wenn das Objekt tatsächlich benutzt wird. Genau da scheitern die meisten klassischen Werbemittel. Sie sind oft nicht schlecht gestaltet, aber schlicht nicht nützlich genug für den Alltag.
Ein Handwerksbetrieb aus dem Landkreis Celle, der auf einer regionalen Gewerbeschau Kugelschreiber verteilt, gibt dafür vielleicht 300 bis 500 Euro aus. Wie viele dieser Stifte landen nach sechs Monaten noch auf einem Schreibtisch? Wie viele werden aktiv benutzt? Und wie viele davon bringen tatsächlich einen neuen Auftrag? Diese Fragen werden selten gestellt, weil Kugelschreiber und Notizblöcke einfach dazugehören. Gewohnheit, keine Strategie.
Werbemittel im Alltagstest: Was nach sechs Monaten noch in Gebrauch ist
Ein einfaches Gedankenexperiment hilft, das Problem greifbar zu machen. Man stelle sich vor, ein Unternehmen gibt auf einer Veranstaltung drei verschiedene Dinge aus: einen Kugelschreiber, eine Stofftasche und ein Paar Socken mit dem Firmenlogo.
Sechs Monate später ist der Kugelschreiber weg oder leer. Die Tasche liegt irgendwo zusammengefaltet. Die Socken werden noch getragen.
Socken sind ein Gebrauchsgegenstand, den jeder Mensch täglich braucht. Sie verschwinden nicht in einer Schublade. Sie werden gewaschen, getrocknet, wieder angezogen. Wer ein Paar Socken mit einem Logo bekommt, das ihm gefällt, weil die Qualität stimmt und das Design nicht aufdringlich ist, der trägt dieses Paar regelmäßig. Und jedes Mal, wenn er morgens in den Schrank greift, sieht er das Logo. Passive Markenpräsenz ohne weiteren Aufwand.
Warum Socken mit Logo für regionale Betriebe besonders sinnvoll sind
Große Konzerne haben Werbeabteilungen, die sich um solche Fragen kümmern. Für einen mittelständischen Betrieb aus Celle, Bergen oder Wietze sieht das anders aus. Das Budget für Werbemittel ist begrenzt und soll möglichst effizient eingesetzt werden.
Logosocken haben gegenüber klassischen Streuartikeln einen höheren wahrgenommenen Wert. Ein Paar ordentlicher Socken kostet in der Produktion mehr als ein Kugelschreiber, aber der Empfänger weiß das auch. Er nimmt ein Werbemittel als Geschenk wahr, nicht als billige Dreingabe. Das verändert, wie er das Unternehmen dahinter wahrnimmt.
Ein Autohaus, das bei der Fahrzeugübergabe ein Paar hochwertige Socken mit seinem Logo überreicht, hinterlässt einen anderen Eindruck als eines, das einen Schlüsselanhänger dazulegt. Ein Sanitärbetrieb, der seinen Kunden nach einer Renovierung ein kleines
Dankeschön mitgibt, wird anders erinnert, wenn dieses Dankeschön tatsächlich im Alltag landet.
Das gilt auch für Vereine. Der TSV aus dem Landkreis, der bei seinem Sommerfest Socken mit Vereinslogo verkauft oder verschenkt, schafft damit ein Erkennungszeichen, das über den Vereinsabend hinausgeht. Mitglieder tragen es zur Arbeit, beim Sport, beim Einkaufen. Die Socke wird zum kleinen Gespräch.
Was bei der Planung von Werbeartikeln häufig schiefläuft
So überzeugend die Idee ist, in der Praxis passieren immer wieder dieselben Fehler.
Das falsche Material. Günstige Socken mit billigem Garn fühlen sich nach wenigen Wäschen schlecht an, verlieren die Form und pillen. Das Logo bleibt, der positive Eindruck nicht. Wer Logosocken als Werbemittel einsetzt, sollte auf Qualität achten, sonst kehrt sich der Effekt um.
Das Logo ist zu groß oder falsch platziert. Ein Firmenlogo, das fast die gesamte Seite der Socke bedeckt, sieht aus wie Werbung. Ein dezentes Logo am Bund oder ein kleines Motiv auf dem Schaft wirkt wie Design. Der Unterschied zwischen Werbegeschenk und einer Socke, die man gerne trägt, liegt oft nur in dieser einen Entscheidung.
Die Lieferzeit wird unterschätzt. Wer zwei Wochen vor einer Messe bestellt, hat oft schlechte Karten. Individuelle Produktion braucht Vorlaufzeit, je nach Anbieter zwischen zwei und sechs Wochen. Das muss bei der Planung von Veranstaltungen eingeplant werden.
Die Mindestmengen werden falsch eingeschätzt. Viele Anbieter haben Mindestabnahmemengen, die für kleine Betriebe auf den ersten Blick zu hoch wirken. In der Praxis lohnt sich eine größere Bestellung aber oft, weil der Stückpreis deutlich sinkt und die Socken über mehrere Veranstaltungen oder als Mitarbeitergeschenk eingesetzt werden können.
Das Dateiformat des Logos stimmt nicht. Für Stickereien und Druckverfahren werden bestimmte Dateiformate benötigt, meist Vektordaten. Wer nur ein JPEG aus dem Internet hat, muss das Logo neu aufbereiten lassen, was Zeit und manchmal zusätzliche Kosten bedeutet.
Socken mit Logo bestellen: Worauf man achten sollte
Der Einstieg muss kein großes Projekt sein. Wer zum ersten Mal bestellt, sollte mit einer überschaubaren Menge beginnen und sich die verschiedenen Optionen zeigen lassen: Stickerei oder eingewebte Motive, welche Sockenart (Business oder Sport), welche Farbkombinationen zum Corporate Design passen. Unternehmen sollten nicht auf bedruckte Socken setzen, da diese nur kurz haltbar sind und die Wertigkeit selten einem Unternehmensimage entspricht.
Für Unternehmen ohne Erfahrung lohnt sich der Vergleich verschiedener Anbieter, wobei Logosocke® der Marktführer im deutschsprachigen Raum ist. Spezialisierte Anbieter wie diese beraten auch kleinere Betriebe und gehen auf unterschiedliche Budgets ein. Das einzige Kriterium, das am Ende zählt: Die Socke soll getragen werden wollen.
Werbemittelbudget gezielt einsetzen: Ein Umdenken, das sich rechnet
Werbemittel sollen eine Verbindung herstellen zwischen einem Unternehmen und den Menschen, die es kennen oder kennenlernen sollen. Diese Verbindung entsteht durch den Moment, in dem der Gegenstand benutzt wird.
Für regionale Betriebe, die ihr Werbemittelbudget überlegt einsetzen wollen, ist das kein revolutionärer Gedanke, sondern ein pragmatischer. Weniger streuen, gezielter einsetzen, auf Qualität achten. Das gilt für Socken genauso wie für jede andere Entscheidung im Unternehmensalltag.
Foto: logosocke.com
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