Intermodellbau 2026: Die Welt im Miniaturformat
Mehr als 400 Aussteller aus 19 Ländern präsentierten in den Dortmunder Messehallen die ganze Bandbreite eines Hobbys, das Präzision, Kreativität und Technik vereint. Ob filigrane Eigenbauten von Vereinen und Sammlern oder die neuesten Innovationen großer Hersteller – die Vielfalt war ebenso beeindruckend wie inspirierend.





















Besonderes Augenmerk zogen auch in diesem Jahr die über 30 aufwendig inszenierten Schauanlagen auf sich. Mit viel Liebe zum Detail erschaffen, boten sie nicht nur spektakuläre Einblicke in unterschiedliche Modellbauwelten, sondern machten die Faszination des Hobbys für Besucher unmittelbar erlebbar.
Thematisch klar gegliedert verteilte sich die Messe auf sechs Hallen – von klassischem Eisenbahnmodellbau über RC-Modelle bis hin zu technisch anspruchsvollen Funktionsmodellen. Auch Nischenbereiche wie Kirmes-, Dampf- oder Militärmodellbau fanden ihren festen Platz und unterstrichen die enorme Bandbreite der Szene.
Für Aufsehen sorgte insbesondere der Auftritt der Bundeswehr. Mit einem ungewöhnlich publikumsnahen Konzept gelang es, technisches Großgerät greifbar zu machen: Ein originales Cockpit eines Panavia Tornado, ein ausgestellter Kampfhubschrauber sowie eine realitätsnahe VR-Flugsimulation zählten zu den meistbesuchten Attraktionen. Besucher konnten nicht nur schauen, sondern selbst erleben – und nutzten die Gelegenheit, mit Fachpersonal ins Gespräch zu kommen.
Überhaupt setzte die Intermodellbau auch 2026 konsequent auf Interaktion.
Als ausgewiesene Mitmachmesse richtet sie sich gezielt an Familien und Nachwuchsmodellbauer. Zahlreiche Bastelstationen, Workshops und Testflächen boten insbesondere jungen Besuchern einen niedrigschwelligen Einstieg in die Welt des Modellbaus – ein Konzept, das aufgeht.
Einen frischen Akzent setzte in diesem Jahr der Themenbereich Tabletop in Halle 7. Der Verein Die Würfelgötter zeigte gemeinsam mit Partnern wie Freebooter Miniatures, JB Spielwaren und De Tinnen Roos, wie lebendig und vielseitig die Miniaturenspielszene ist. Demorunden, offene Spieltische und Mitmachaktionen machten das Segment sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Spieler attraktiv.
Am Ende der vier Messetage stand eine positive Bilanz: Mit über 61.000 Besuchern konnte die Intermodellbau leicht zulegen und das Niveau des Vorjahres (rund 60.000 Gäste) sogar übertreffen. Ein Zeichen dafür, dass die Faszination für detailgetreue Miniaturwelten ungebrochen ist – und Dortmund weiterhin ihr wichtigstes Schaufenster bleibt.
Karsten Hackner
Celler Presse
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.
Anzeige







