Donnerstag, 11. Juni 2026

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Baum des Jahres 2026: Die Zitterpappel erobert Müden

In diesem ereignisreichen Jahr wurde die Zitterpappel als Baum des Jahres auserkoren und verleiht dem malerischen Heideort Müden, hinter der Historischen Wassermühle, einen besonderen Charakter. Die außergewöhnliche, zarte Blattbewegung dieses Baumes, die bei jeder Brise spielerisch zu ticken scheinen, wurde von Bürgermeisterin Kerstin Speder in ihrer herzlichen Begrüßung als lebendiges Symbol für Hoffnung und Mut beschrieben. Ein wahrhaft eindrucksvolles Naturdenkmal, das auffällt und zum Nachdenken über Wandel einlädt.

Von Links: Ilse Bädke, Levke Riedel, Kerstin Speder, Volker Nickel und Renate Rau. Foto: Hans Jürgen Spreitzer

Am strahlenden Vormittag versammelten sich zahlreiche engagierte Gäste, darunter Renate Rauh als großzügige Baumspenderin, Ilse Bädke als langjährige und unermüdliche Organisatorin sowie begeisterte Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Heidesee in Müden. Zum zweiten Mal bereichert zudem Levke Riedel, die stolze deutsche Baumkönigin aus Hermannsburg, die feierliche Baum-Pflanzaktion und würdigt die Bedeutung der Zitterpappel als mutige Pionierbaumart.

In ihrer herzlichen und zugewandten Begrüßung hob Bürgermeisterin Kerstin Speder die besondere Bedeutung der Zitterpappel hervor: Sie steht sinnbildlich für Erneuerung und die Bereitschaft, mutig neue Wege zu gehen. Die großzügige Baumspenderin Renate Rauh und ihr im Gedächtnis stets präsentes Vorbild des verstorbenen Klaus-Peter wurden für ihr Engagement lobend gewürdigt, das die Pflanzaktion überhaupt erst ermöglicht hat und sie zu einem lebendigen Zeichen regionaler Gemeinschaft macht.

Nach den bewegenden und zugleich fröhlichen Liedern der Klassen der Grundschule führte die Referenz der Baumkönigin die anschließende Pflanzaktion charmant und mitreißend an. Gemeinsam andächtig und doch beschwingt pflanzten die Protagonistinnen den Baum in eine sorgfältig vorbereitete Baumgrube, wobei jedes Detail der Zeremonie von Respekt, Freude und Gemeinschaftssinn getragen war.

Im Anschluss lud Ilse Bädke die Gäste zu einem herzhaften Brezelessen und einem geselligen Umtrunk an die gemütliche Sägemühle ein. Mit Blick auf das Wachsen der jungen Pflanze und das gedeihliche Miteinander kehren die Veranstalterinnen und Veranstalter Zuversicht und Optimismus zu, dass auch im kommenden Jahr 2027 wieder eine Baum-Pflanzung stattfinden wird — ein hoffnungsvolles Versprechen für die Zukunft.

PR

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