Dienstag, 18. August 2026

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FlotART lockt Besucher auf Kunstreise durch Flotwedel

Kunst in Scheunen, Musik auf Höfen, Lesungen in Kirchen und Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten: Die FlotART 2026 hat am Wochenende erneut zahlreiche Besucher nach Flotwedel gelockt. Bei überwiegend sommerlichem Wetter nutzten viele Gäste die Gelegenheit, die vielfältigen Kunstorte in den einzelnen Ortschaften zu erkunden und sich ihre ganz persönliche Route durch die Region zusammenzustellen.

Zwar begann der Sonntagmorgen stellenweise noch mit einigen Regenschauern, doch schon wenig später zeigte sich wieder die Sonne. Danach herrschten beste Bedingungen für eine Tour zwischen den zahlreichen Veranstaltungsorten. Viele Besucher waren mit dem Fahrrad unterwegs und fuhren von Ort zu Ort. Andere erkundeten die Ausstellungen zu Fuß oder kombinierten den Kunstbesuch mit einem Ausflug durch die Landschaft entlang der Aller.

Kunst an vielen besonderen Orten

Die Besonderheit der FlotART liegt seit Jahren darin, dass Kunst nicht nur in klassischen Galerien präsentiert wird. Stattdessen öffnen historische Höfe, Werkstätten, Scheunen, Gärten und Kirchen ihre Türen und werden für ein Wochenende zu Ausstellungs- und Veranstaltungsorten.

So waren Besucher zwischen Bröckel, Langlingen, Wienhausen, Nienhof, Hohnebostel, Neuhaus und Wiedenrode unterwegs. Vor vielen Veranstaltungsorten standen Fahrräder, Besucher studierten Programmhefte oder tauschten sich über bereits besuchte Ausstellungen aus. Wer sich auf den Weg machte, konnte an einem einzigen Tag Malerei, Skulpturen, Fotografien, Kunsthandwerk, Lesungen und Musik erleben.

Besucher stellten ihre eigene Kunsttour zusammen

Gerade die dezentrale Struktur der Veranstaltung sorgte dafür, dass sich die Menschen über das gesamte Gebiet verteilten. Statt großer Menschenansammlungen an einem Ort entstand vielerorts eine entspannte Atmosphäre. Die Gäste konnten selbst entscheiden, welche Stationen sie besuchen wollten und wie lange sie dort verweilten.

An vielen Orten ergaben sich Gespräche mit Künstlerinnen und Künstlern, während andere Besucher einfach die besondere Atmosphäre der historischen Gebäude genossen. Immer wieder boten sich neue Eindrücke – sei es in einer alten Scheune, auf einem Fachwerkhof oder in einer Kirche.

Musik, Lesungen und Mitmachangebote

Neben den Ausstellungen bot die FlotART auch in diesem Jahr ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. Lesungen, Konzerte und verschiedene Mitmachangebote ergänzten die künstlerischen Präsentationen. Dadurch wurde die Veranstaltung nicht nur für Kunstinteressierte attraktiv, sondern sprach auch Familien und Besucher an, die erstmals mit der FlotART in Berührung kamen.

Zwischen den einzelnen Stationen luden zudem Cafés, Hofcafés und gastronomische Angebote zum Verweilen ein. Viele nutzten die Gelegenheit für eine Pause, bevor die nächste Station angesteuert wurde.

Kunst und Dorfleben treffen aufeinander

Gerade diese Verbindung von Kultur und ländlicher Atmosphäre macht den Reiz der FlotART aus. Während an einem Ort Musik erklang, wurde an anderer Stelle über Kunst diskutiert oder eine Lesung besucht. Die Veranstaltung verband Kunst, Kultur und Begegnung auf eine Weise, die Besucher immer wieder dazu einlädt, neue Orte kennenzulernen.

So wurde das Wochenende für viele Gäste zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise durch Flotwedel. Die Mischung aus Kunst, Musik, Literatur und den besonderen Veranstaltungsorten sorgte dafür, dass die FlotART auch in diesem Jahr zahlreiche Menschen in Bewegung brachte – oftmals von Ort zu Ort und nicht selten auf zwei Rädern.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler Presse