Mittwoch, 12. August 2026

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Wenn Waschbären und Marder die Nachtruhe stören: CDU-Fraktion nimmt Sorgen der Anwohner im Hehlentor auf

Nächtlicher Lärm auf den Dächern, verwüstete Gärten und zunehmende Schäden an Häusern immer mehr Anwohnerinnen und Anwohner im Hehlentor berichten von Begegnungen der besonderen Art. Marder, Waschbären und andere Wildtiere breiten sich nach Wahrnehmung vieler Bürgerinnen und Bürger zunehmend in den Wohngebieten rund um den Luhmannweg, Kreuzgarten, Weingarten, die Rhegiusstraße, die Petersburgstraße aus. 

Die CDU-Fraktion im Ortsrat Hehlentor hat diese Entwicklung nun zum Anlass genommen, eine offizielle Anfrage an die Stadtverwaltung zu stellen und hofft auf eine Antwort in der Ortsratssitzung am 25.06.2026 um 18:00 Uhr im Grün- und Friedhofsbetrieb / Stadt Celle, Lüneburger Str. 66, 29223 Celle.  Hintergrund sind zahlreiche Beschwerden und Hinweise aus der Bevölkerung, die in den vergangenen Monaten deutlich zugenommen haben.

„Die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich mit ihren Sorgen häufig allein gelassen. Viele wissen nicht, welche Möglichkeiten sie überhaupt haben, wenn geschützte Tiere Schäden verursachen oder die Lebensqualität beeinträchtigen“, erklärt Michael Poerschke.

Besonders problematisch sei, dass die betroffenen Tierarten oftmals unter besonderem Schutz stehen. Dadurch herrscht bei vielen Anwohnern Unsicherheit darüber, welche Maßnahmen erlaubt sind und welche Unterstützung sie erhalten können.

Mit ihrer Anfrage möchte die CDU-Fraktion deshalb für Transparenz sorgen. Die Verwaltung soll unter anderem darlegen, welche geschützten Tierarten im Hehlentor bekannt sind, welche rechtlichen Möglichkeiten zum Umgang mit den Tieren bestehen und welche Hilfsangebote die Stadt betroffenen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung stellt. Darüber hinaus soll geklärt werden, ob bereits Konzepte oder Strategien existieren, um den Herausforderungen durch die zunehmende Wildtierpopulation in Wohngebieten zu begegnen.

Für die CDU-Fraktion steht dabei ein ausgewogener Ansatz im Mittelpunkt. „Artenschutz und die berechtigten Interessen der Anwohnerschaft dürfen kein Widerspruch sein. Wir möchten wissen, welche Lösungen möglich sind und wie die Menschen vor Ort besser unterstützt werden können“, so Marianne Schiano.

Mit der Anfrage soll eine sachliche Diskussion angestoßen werden, die sowohl den Schutz der Tiere als auch die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner im Hehlentor und das ganze Stadtgebiet in den Blick nimmt.

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Foto: Gemini