Skatepark in Oppershausen eröffnet – Idee der Bürger wird Wirklichkeit
Nach rund fünf Jahren Planung und Vorbereitung ist der neue Skatepark in Oppershausen heute offiziell eröffnet worden. Auf der Fläche hinter dem Feuerwehrgerätehaus an der Königsberger Straße entstand ein neuer Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Vertreter der Bürgerinitiative, der Gemeinde und des Rates nahmen gemeinsam mit zahlreichen Gästen die Anlage in Betrieb.







Zur Begrüßung sprachen Ulf Pohlmann, Mitglied des Gemeinderates und stellvertretender Vorsitzender der CDU Wienhausen, sowie Friedhelm Torney (UB). Beide vertraten Bürgermeisterin Kerstin Ackermann, die an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnte.
Mit dabei waren außerdem Olaf Hoppe von der Bürgerinitiative, weitere Mitglieder des Gemeinderates sowie Miriam Schmidtke, Kandidatin für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin.
Fertigstellung nach mehreren Bauabschnitten
Ulf Pohlmann blickte auf den langen Weg bis zur Fertigstellung zurück. Erst vor rund einer Woche seien mit den Fahrbahnmarkierungen und den letzten mobilen Skateelementen die abschließenden Arbeiten beendet worden.
Insgesamt wurden nach seinen Angaben rund 140.000 Euro in das Projekt investiert. Darin enthalten seien Planungskosten, Gutachten, Anträge sowie die Bauausführung. Ermöglicht wurde das Vorhaben durch eine LEADER-Förderung. Der Eigenanteil der Gemeinde belief sich auf rund 30.000 Euro.
Noch bevor die offizielle Einweihung stattfand, sei die Anlage bereits von den ersten Kindern genutzt worden.
Treffpunkt statt reine Sportanlage
Pohlmann betonte, dass der Skatepark bewusst nicht als genormte Sportstätte geplant worden sei. Vielmehr solle die multifunktionale Fläche Raum für Bewegung und Begegnung bieten. Direkt daneben befindet sich bereits ein Bolzplatz, sodass verschiedene Freizeitangebote an einem Ort gebündelt werden.
Auch auf den Lärmschutz sei bei der Planung geachtet worden. Ein Hinweisschild mit Ruhezeiten soll in Kürze noch aufgestellt werden.
Positiv bewertete Pohlmann zudem, dass die mobilen Skateelemente bei Veranstaltungen – etwa während des Schützenfestes – beiseitegestellt werden können. Dadurch lasse sich die Fläche flexibel nutzen.
Zwar habe es im politischen Entscheidungsprozess auch kritische Stimmen gegeben. Diese seien jedoch offen diskutiert worden. Am Ende habe im Rat eine breite Einigkeit bestanden.
„Wir sollten den Skatepark als Chance sehen und nicht als negativen Hotspot“, sagte Pohlmann. Ziel sei es, einen lebendigen Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien zu schaffen.
Bürgerinitiative brachte Projekt ins Rollen
Für die Bürgerinitiative erinnerte Olaf Hoppe an die Anfänge des Projekts. Bereits im Oktober 2021 sei die erste Eingabe erfolgt. Die Idee sei gewesen, den bestehenden Platz aufzuwerten und daraus einen attraktiven Aufenthaltsort für Kinder und Jugendliche zu entwickeln.
Gemeinsam mit zahlreichen Unterstützern habe die Initiative das Konzept erarbeitet und anschließend die politischen Gremien angesprochen. Die CDU habe den Antrag aufgegriffen und in den Rat eingebracht. Danach sei das Projekt Schritt für Schritt weiterentwickelt worden – bis schließlich die Zusage der LEADER-Förderung vorlag.
„Nicht jammern, sondern die Dinge anpacken“, beschrieb Hoppe die Motivation der Initiative. Fünf Jahre später könne man nun gemeinsam auf dem fertigen Platz stehen.
Er bedankte sich ausdrücklich bei allen Beteiligten aus Politik, Verwaltung und Bürgerschaft, die das Vorhaben unterstützt hätten.
Gemeinsam zum Ziel
Auch Friedhelm Torney (UB) hob die gute Zusammenarbeit hervor. Das Projekt zeige, was möglich sei, wenn Verwaltung, Politik, Bürgerinitiative und Gemeinde gemeinsam an einem Ziel arbeiteten.
Mit der Fertigstellung beginne nun ein neuer Abschnitt: Der Erfolg des Projekts werde sich künftig daran messen, wie gut die Anlage angenommen und genutzt werde.
Miriam Schmidtke, Kandidatin für das Amt der Samtgemeindebürgermeisterin, würdigte ebenfalls das Engagement der Initiatoren. Solche Projekte seien nur möglich, wenn Menschen vor Ort Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und Unterstützung aus Politik und Verwaltung erhalten.
Kinder und Jugendliche gestalteten mit
Von Beginn an waren auch Kinder und Jugendliche in einer Steuerungsgruppe an der Planung beteiligt. Sie brachten eigene Ideen ein und formulierten Wünsche für die Gestaltung des Platzes.
Damit entstand ein Projekt, das sich an den Bedürfnissen seiner späteren Nutzer orientiert und zugleich einen neuen Treffpunkt für den Ort schaffen soll.
Mit der offiziellen Eröffnung steht der Skatepark nun allen Interessierten zur Verfügung. Nach fünf Jahren Planung ist damit aus einer Idee der Bürgerinitiative ein öffentlich nutzbarer Bewegungs- und Begegnungsort in Oppershausen geworden.
Redaktion
Celler Presse
Foto: Celler Presse
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