Gelungenes Grillfest des SoVD Ortsverbandes Nienhagen
Der Sommer steht vor der Tür, die Temperaturen steigen, die Sonne zeigt sich von ihrer schönsten Seite – und am 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, erreicht sie ihren höchsten Stand am Himmel. Seit jeher steht dieser besondere Tag für Licht, Wärme und Lebensfreude und bietet einen idealen Anlass, gemeinsam zu feiern.



Da die Sommersonnenwende in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel, nahm der SoVD Ortsverband Nienhagen dies zum Anlass, ein Grillfest zur Sommersonnenwende im Hagensaal zu veranstalten. Der längste Tag des Jahres, der zugleich den offiziellen Beginn des Sommers markiert, bot den passenden Rahmen für ein geselliges Beisammensein. Trotz der sommerlich hohen Temperaturen folgten fast 120 Mitglieder und Gäste der Einladung und verbrachten einen fröhlichen Tag in angenehmer Atmosphäre.
Bereits vor 11 Uhr trafen die ersten Besucher ein und der Saal füllte sich rasch. Pünktlich eröffnete der 1. Vorsitzende Hermann Kesselhut das Grillfest und zeigte sich erfreut über die zahlreichen Gäste sowie die vielen neuen Gesichter unter den Anwesenden. Anschließend informierten Gisela Janßen und Annette Kesselhut über die geplanten Veranstaltungen des Ortsverbandes im zweiten Halbjahr und weitere Aktionen. Für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre sorgte die liebevoll gestaltete Dekoration, die ganz im Zeichen der Sommersonnenwende stand. Auf den Tischen standen nostalgische Kaffeekannen, gefüllt mit bunten Wiesenblumen und umrahmt von Blumenkränzen. Auf jedem Teller lag zudem ein kleines Kräutersträußchen, das den Gästen einen sommerlichen Gruß und einen Hauch von Natur vermittelte.
Ein Höhepunkt des Tages war das reichhaltige Salatbuffet. Dank der zahlreichen, mit viel Liebe zubereiteten Salate der Mitglieder waren die Buffettische nahezu vollständig gefüllt. Die große Auswahl an kreativen und schmackhaften Salaten ließ keine Wünsche offen. Für die passenden Grillspezialitäten sorgten die Grillmeister Gerd Sanders und Gerald Hodgson. Sie verwöhnten die Gäste mit Bratwürstchen, Krakauern, Geflügelwürstchen sowie saftigen Nackensteaks und Bauchfleisch. Ihnen gilt ein besonderer Dank, denn aufgrund des anhaltenden Regens am Morgen war zunächst ungewiss, ob und wann der Grillstand rechtzeitig aufgebaut werden konnte. Zudem übernehmen beide diese anspruchsvolle Aufgabe seit Jahren ehrenamtlich. Für eine so große Zahl von Gästen zu grillen ist keine Selbstverständlichkeit und erfordert viel Erfahrung, Einsatzbereitschaft und Engagement.
Bis in den Nachmittag hinein genossen die Besucher die entspannte Atmosphäre, führten angeregte Gespräche und verbrachten schöne Stunden miteinander. Ein besonderer Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zum Gelingen des Grillfestes beigetragen und erneut für eine hervorragend organisierte Veranstaltung gesorgt haben. Ohne ihren Einsatz wäre ein Fest dieser Größenordnung nicht möglich gewesen. Das sommerliche Grillfest des SoVD Nienhagen hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft, Begegnung und geselliges Beisammensein sind.
Bei aller Freude über die gelungene Veranstaltung möchten die Verantwortlichen jedoch auch einen nachdenklichen Aspekt ansprechen. Die Organisation und Durchführung eines Grillfestes dieser Größenordnung ist nur durch den Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer möglich. Allein am Veranstaltungstag waren rund zwölf Ehrenamtliche zwischen 60 und 86 Jahren über viele Stunden mit Vorbereitung, Bewirtung und weiteren Aufgaben beschäftigt, Auf- und Abbau nicht mit eingerechnet. Gerade bei fast 120 Gästen lässt es sich nicht vermeiden, dass die Speisen vom Grill nicht für alle gleichzeitig fertig sein können. Unabhängig von der Größe des Grills oder dem Zeitpunkt, zu dem mit dem Grillen begonnen wird, kann das Grillgut nur nach und nach zubereitet werden.
Umso bedauerlicher ist es, wenn einzelne Besucher ihren Unmut in einer Weise äußern, die die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer persönlich trifft. Kritik kann selbstverständlich geäußert werden, sollte jedoch stets respektvoll und wertschätzend erfolgen. Die große Mehrheit der Gäste zeigte sich mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden und dankbar für das Engagement der vielen Freiwilligen. Leider kommt es nicht zum ersten Mal vor, dass Helferinnen und Helfer durch unangemessene Beschwerden entmutigt werden. Gerade in diesem Jahr wurde dies von einigen Beteiligten als besonders belastend empfunden. Dabei wird oft übersehen, wie viel Zeit, Arbeit und Herzblut in die Vorbereitung und Durchführung eines solchen Festes investiert werden. Wenn ehrenamtlich Engagierte aufgrund solcher Erfahrungen die Freude an ihrem Einsatz verlieren, ist dies eine Entwicklung, die allen Vereinen Sorgen bereiten sollte. Die Verantwortlichen hoffen daher auf mehr Verständnis, gegenseitige Wertschätzung und einen respektvollen Umgang miteinander, damit auch künftig Veranstaltungen dieser Art angeboten werden können.
PR
Fotos: Gisela Janßen
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.
Anzeige







