Montag, 17. August 2026

✔ unabhängig ✔ überparteilich ❤ kostenfrei

Anzeige

Anzeige

Schwalben brauchen jetzt unsere Unterstützung – Brutplätze erhalten, Lehm bereitstellen und insektenreiche Gärten schaffen

Derzeit sind vielerorts wieder Rauch- und Mehlschwalben zu beobachten. Mitten im Brutgeschäft sind sie unermüdlich auf der Suche nach Insekten, um ihren Nachwuchs zu versorgen. Doch der Rückgang geeigneter Brutplätze durch die energetische Sanierung vieler Gebäude, das schwindende Insektenangebot sowie zunehmend extreme Wetterlagen setzen den eleganten Flugkünstlern immer stärker zu. Infolgedessen sind die Schwalbenbestände bundesweit deutlich zurückgegangen. Umso wichtiger ist unsere gezielte Unterstützung. 

Mehlschwalben

Brutplätze erhalten und neue schaffen

Viele Schwalben kehren jedes Jahr an denselben Brutplatz zurück. Bestehende Nester sollten deshalb möglichst erhalten bleiben. Wo natürliche Nistmöglichkeiten fehlen, bieten künstliche Nisthilfen eine gute Alternative. Wer neue Nisthilfen anbringen möchte, sollte dies möglichst nach der aktuellen Brutsaison und damit rechtzeitig vor der nächsten Brutsaison tun. Auch ein etwa 60 Zentimeter unterhalb des Nestes angebrachtes Kotbrett kann nützlich sein: Es fängt den Kot auf und erleichtert das Zusammenleben von Mensch und Vogel.

Lehm für den Nestbau bereitstellen

Schwalben formen ihre Nester aus kleinen Lehmbällchen. Doch geeigneter Boden ist vielerorts rar geworden. „Eine feuchte Bodenstelle oder mit Wasser angerührter Lehm in einer flachen Schale kann für Schwalben den entscheidenden Unterschied machen“, erklärt Jessica Giese, Leiterin der NABU-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland. „Wichtig ist, dass sich die Lehmstelle möglichst in der Nähe des Brutplatzes befindet und für Katzen nicht erreichbar ist.“

Naturnahe und insektenreiche Gärten fördern

Schwalben jagen Fluginsekten wie Mücken oder Fliegen – doch deren Bestand nimmt vielerorts ab. „Ein naturnaher Garten mit heimischen Blühpflanzen, offenen Bodenstellen und ohne den Einsatz von Pestiziden bietet zahlreichen Insekten einen Lebensraum und hilft damit auch den Schwalben“, so Giese. Davon profitieren zugleich viele weitere Tierarten.

Jetzt mithelfen

„Noch gehören Schwalben zum Sommer in unseren Dörfern und Städten. Damit das auch in Zukunft so bleibt, sind wir auf die Unterstützung vieler Menschen angewiesen“, sagt Giese. „Wer Brutplätze erhält, Baumaterial bereitstellt und für ein gutes Nahrungsangebot sorgt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz dieser faszinierenden Vögel.“

Jetzt für die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben

Menschen, die Schwalben aktiv schützen, können sich für die NABU-Plakette „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben. Ausgezeichnet werden Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die Schwalbennester erhalten, Nisthilfen anbringen oder geeignete Lebensräume schaffen.

Wer sich für die Auszeichnung „Schwalbenfreundliches Haus“ bewerben oder den Aktionsleitfaden Schwalbenschutz erhalten möchte, kann sich an die NABU-Regionalgeschäftsstelle Heide-Wendland wenden: per E-Mail an info@NABU-Heide-Wendland.de, telefonisch unter 05141 299 6284 oder persönlich in der Schuhstraße 40 in Celle. Die Geschäftsstelle ist dienstags von 10:30 bis 12:30 Uhr und mittwochs von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:30 bis 16:30 Uhr geöffnet sowie nach Vereinbarung.

PR
Foto: NABU/Jan Piecha

Hinweis zu der Meldung
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.

Anzeige