Samstag, 12. September 2026

✔ unabhängig ✔ überparteilich ❤ kostenfrei

Anzeige

Anzeige

Erstes Bürgerfrühstück in Ummern: Gemeinsam frühstücken, informieren und Ideen fürs Dorf sammeln

Gemeinsam frühstücken, miteinander ins Gespräch kommen und erfahren, was sich im Dorf gerade bewegt: Die Gemeinde Ummern hat am Sonntag (16.08.2026) erstmals zu einem Bürgerfrühstück eingeladen. Von den kleinsten Einwohnern bis zu den Senioren waren alle Generationen vertreten und saßen gemeinsam an den Tischen.

Das Konzept war bewusst einfach gehalten: Jeder brachte sein eigenes Frühstück sowie Geschirr und Besteck mit. Für Kaffee und Kaltgetränke sorgten die Mitglieder des Gemeinderates, die diese für den Vormittag spendierten.

Als sich ein Gast bei Bürgermeisterin Lena-Sophie Laue für das leckere Frühstück bedankte, musste diese deshalb schmunzeln: „Wenn das Frühstück gut war, habe ich daran keinerlei Aktien – das haben schließlich alle selbst mitgebracht“, sagte Laue augenzwinkernd.

Neben dem gemeinsamen Frühstück stand vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Laue begrüßte die Gäste und gab einen Überblick darüber, was sich in den vergangenen Monaten in der Gemeinde getan hat. Dazu gehörten unter anderem die abgeschlossene Straßensanierung am Gifhorner Weg sowie die in diesem Jahr verstärkte Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners.

Mehr als 2,5 Millionen Euro Förderzusagen für die Dorfentwicklung

Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Dorfentwicklung. Auf Stellwänden hatte die Gemeinde bereits abgeschlossene sowie aktuell genehmigte Projekte zusammengestellt. Die Gäste konnten sich dort informieren, welche Maßnahmen bereits umgesetzt wurden und welche Projekte in nächster Zeit das Ortsbild verändern werden.

Bürgermeisterin Laue stellte die einzelnen Maßnahmen vor und zog dabei eine Zwischenbilanz: Für die dargestellten Projekte liegen derzeit Förderzusagen in einer Gesamthöhe von 2.526.565,23 Euro vor.

Ein Beispiel dafür, wo Veränderungen schon bald sichtbar werden, ist der Dorfplatz. Dieser soll bis Ende Oktober umfassend umgestaltet werden und künftig noch stärker als Treffpunkt im Ort dienen.

„Wenn man die Projekte einmal gesammelt vor sich sieht, wird deutlich, was sich in Ummern gerade bewegt. Vieles wird über Monate oder Jahre geplant, beraten und vorbereitet. Für die Bürger ist das im Alltag aber nicht immer unmittelbar sichtbar. Deshalb wollten wir zeigen, was bereits geschafft wurde und was in nächster Zeit konkret umgesetzt wird“, erklärte Laue.

Nicht nur informieren, sondern auch zuhören

Das Bürgerfrühstück sollte jedoch ausdrücklich keine reine Informationsveranstaltung sein. Die Gemeinde nutzte den Vormittag auch, um Ideen, Wünsche und Anregungen der Einwohner zu sammeln.

An verschiedenen Stellwänden konnten die Gäste ihre Gedanken hinterlassen. Gefragt wurde unter anderem: „Was sollen wir mal ausprobieren oder umsetzen?“ und „Wo siehst du Veränderungsbedarf?“

Dabei ging es bewusst nicht nur darum, was verändert werden sollte. Unter der Überschrift „Was macht unser Dorf zu unserem Dorf?“ waren die Einwohner eingeladen, auch festzuhalten, was sie an der Gemeinde Ummern schätzen. Dazu gehörten die Fragen: „Was macht unser Dorf besonders?“ und „Was gehört für dich einfach dazu?“

Laue stellte den Gästen außerdem eine ganz persönliche Gedankenfrage: „Was würde ich ändern, wenn ich für einen Tag Bürgermeister der Gemeinde Ummern wäre?“

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit und hinterließen ihre Ideen und Gedanken. Mit der Beteiligung zeigte sich der Gemeinderat sehr zufrieden. Die gesammelten Rückmeldungen sollen nun ausgewertet werden und in die weitere Arbeit einfließen.

„Wir bekommen dadurch Hinweise aus erster Hand. Gleichzeitig erfahren wir nicht nur, wo Veränderungsbedarf gesehen wird, sondern auch, was den Menschen an ihrem Dorf wichtig ist und unbedingt erhalten bleiben sollte. Auf diesen Rückmeldungen können wir aufbauen“, so Laue.

Transparenz kommt bei den Gästen gut an

Auch das Feedback der Teilnehmer zum ersten Bürgerfrühstück fiel positiv aus. Besonders die Möglichkeit, sich unkompliziert über aktuelle Projekte zu informieren und gleichzeitig direkt mit den Mitgliedern des Gemeinderates ins Gespräch zu kommen, wurde gut angenommen.

Für Laue ist gerade diese Transparenz ein wichtiger Bestandteil der kommunalpolitischen Arbeit: „Im Gemeinderat beschäftigen wir uns intensiv mit vielen Projekten. Aber natürlich sitzt nicht jeder Bürger bei unseren Sitzungen dabei. Bei einem solchen Vormittag können wir ganz unkompliziert zeigen, woran gerade gearbeitet wird, was bereits beschlossen ist und was sich dadurch in unserem Ort verändern wird.“

Das erste Bürgerfrühstück sollte deshalb vor allem eines verbinden: einen gemeinsamen Sonntagvormittag mit Information, Austausch und neuen Ideen für Ummern.

„Unsere Gemeinde lebt davon, dass wir miteinander ins Gespräch kommen. Und das geht manchmal bei einer Tasse Kaffee und einem mitgebrachten Frühstück besonders gut“, zog Laue zum Abschluss ein positives Fazit.

PR

Hinweis zu der Meldung
Diese Seite zeigt gesponsorten Marketing-Inhalt, Quell- und Informationslinks sowie extern eingespielte Banner und Flash-Anzeigen.

Anzeige