Lichterfest in Endeholz – ein gemütlicher Abend unter Freunden
Wenn unzählige Kerzen und kleine Lichter den Hof in warmes Licht tauchen, Feuerschalen für wohlige Wärme sorgen und aus dem Hintergrund Gitarrenklänge zu hören sind, dann ist in Endeholz wieder Zeit für das Lichterfest. Dabei braucht es keine große Show, um zahlreiche Menschen zusammenzubringen. Gerade die gemütliche und beinahe familiäre Atmosphäre macht den besonderen Reiz des Festes aus.










Organisiert wird das Lichterfest vom Spiel- und Sportkreis (SSK) Endeholz. Rund 25 Helferinnen und Helfer sind dafür im Einsatz. Die Vorbereitungen beginnen bereits Tage zuvor: Erste schwere und wetterfeste Gegenstände wurden schon am Donnerstag auf den Hof gebracht, am Vortag folgte der eigentliche Aufbau. Und auch nach dem Fest ist die Arbeit noch nicht beendet – dann steht der gemeinsame Abbau an.
Schon vor dem offiziellen Beginn um 16.30 Uhr trafen die ersten Gäste ein. Viele nutzten die Gelegenheit, sich zunächst an den Ständen umzusehen, bevor sich das Gelände zunehmend füllte. Eine genaue Besucherzahl lässt sich bei dem offenen Fest nur schwer bestimmen. Über den gesamten Nachmittag und Abend verteilt dürften es nach Einschätzung der Organisatorinnen mindestens rund 500 Menschen sein.
Dabei kommen längst nicht nur Einwohner aus Endeholz. „Wir haben viele Stammgäste“, berichtet Carola Denecke vom SSK Endeholz. Auch aus Celle und der weiteren Umgebung zieht es Besucher zu dem Lichterfest. Für Denecke ist gerade diese Resonanz von außerhalb etwas Schönes. Gleichzeitig bleibt das Fest ein Ort, an dem sich viele Bekannte wiedersehen und gemeinsam einige Stunden verbringen.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Sandra Rosskamm, zweite Vorsitzende des SSK Endeholz, zählt einige Klassiker auf, die für viele längst zum Lichterfest dazugehören: Kürbissuppe, Zwiebelkuchen und Bockwurst im Brötchen. In diesem Jahr kommen außerdem Brezeln und Margherita-Pizza hinzu.
Musikalisch begleitet Hans-Lothar Denecke den Abend mit Gitarre und Gesang. Auch das gehört inzwischen zum vertrauten Bild des Festes. Kinder können sich derweil auf dem großen Spielbereich mit Schaukel und Klettermöglichkeiten beschäftigen. Gerade dort haben die Organisatoren in diesem Jahr nachgebessert. Weil viele Familien mit Kindern kommen, wurde der Bereich stärker ausgeleuchtet.
Daneben laden Feuerschalen zum Verweilen ein, während an verschiedenen Ständen Kunsthandwerk und herbstliche Angebote zu entdecken sind. Wie oft das Lichterfest inzwischen stattgefunden hat, lässt sich selbst von den langjährigen Beteiligten nicht mehr ganz genau sagen. Nach Einschätzung der Organisatorinnen dürften es mittlerweile zwischen 15 und 20 Ausgaben gewesen sein. Das Fest findet dabei nicht in jedem Jahr statt.
Was sich über die Jahre kaum verändert hat, ist der Charakter der Veranstaltung. Auf eine aufwendige Inszenierung wird bewusst verzichtet. Statt großer Lasershow gibt es die vertrauten Lichter, Feuer, Musik und vor allem reichlich Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Genau darin liegt der Reiz des Lichterfestes. Viele Gäste wissen, dass sie hier Freunde und Bekannte treffen werden. Das Gelände bietet genügend Platz, um stehenzubleiben, miteinander zu klönen und gemeinsam den Abend zu verbringen.
Am Ende braucht es dafür gar nicht viel. Rosskamm bringt den Charakter des Abends mit wenigen Worten auf den Punkt: „Ein einfaches gemütliches Fest.“ Und genau das ist es in Endeholz: ein Lichterfest, bei dem das Zusammensein im Mittelpunkt steht.
Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler Presse
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