Helfen steht jedem gut

CELLE. Am Samstag gab der Ortsverband des DRK mit rund 25 ehrenamtlichen Helfern einen Einblick in das erweiterte und wenig bewusste Spektrum des DRK. Passanten konnten sich von den Fachkräften den Blutdruck oder den Blutzucker messen lassen, Rettungs- und Einsatzfahrzeuge des Katastrophenschutzes anschauen, Erste-Hilfe-Training für Jung und Alt mitmachen oder sich nach dem Stöbern in der Kleiderbörse eine Bratwurst schmecken lassen. 

Der DRK Ortsverein Celle wollte am Samstag den Passanten einen Einblick in das Leistungsspektrum des DRK gewähren. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass der Ortsverein aus ca. 2.400 Mitgliedern – davon: 70 Bereitschaftsmitgliedern und ca. 200 aktiven Ehrenamtlichen besteht. Ihre Leistungen geschehen meist im Hintergrund und werden oftmals mit dem Rettungsdienst des Kreisverbandes verwechselt. 

„Für Sie Aktiv“

Die Ehrenamtlichen des Ortsverbandes hatten mit ihren Stationen auf dem Großen Plan Informationen und Attraktionen für Jung und Alt. Ein Magnet war allerdings die kostenfreie Blutdruck und Blutzuckermessung. Passanten wurden auf diese Aktion von dem It-Girl Sarah Heppner und ihrem männlichen Begleiter Martin Imming angesprochen. Unter dem Motto: „Helfen steht jedem gut“ waren beide modern und auffällig wie Promotion-Mitarbeiter gekleidet. 

Zudem waren noch ein Rettungsfahrzeug und ein Fahrzeug des Katastrophenschutzes zur Besichtigung ausgestellt. Die Kinder konnten sich der Ersten-Hilfe am Teddy-Bär spielerisch dem Thema nähern oder am Malwettbewerb teilnehmen. Die Erwachsenen wiederum konnten ihre Ersten-Hilfe-Kenntnisse an einer Übungspuppe unter Beweis stellen. 

Wer sich jedoch nicht körperlich bei der simulierten Wiederbelebung verausgaben wollte, der konnte sich über die eigene DRK-Kleiderkammer informieren und auch in der kleinen „Kleiderbörse“ stöbern. 

„Soziale Feuerwehr“

Die „soziale Feuerwehr “ beschreibt die Veranstaltungsbetreuung des DRK. Hierbei stellen sie nicht nur Helfer und Fahrzeuge für den Ernstfall bei Großveranstaltungen zu Verfügung, die Mitglieder kümmern sich auch um die allgemeine Versorgung der Helfer, versorgen sie zum Beispiel mit Essen und Trinken. 

„Computer für russisches Kinderheim“

Wilhelm von Fintel, 1. Vorsitzender, beschrieb die Beziehungen des Ortsverbands zu einem Russischen Kinderheims an der Wolga. Neben der Versorgung der Kinder mit Kleidung, packt der Verein fleißig Pakete und kürzlich versendete der Verein sogar auch noch einen Computer um den Kindern etwas Gutes zu tun. 

Ursula Hardenacke und Gerd Husen sorgten – ähnlich dem It-Girl – auch mit ihren Uniformen für Aufsehen. Diese waren allerding schon etwas nostalgischer geprägt und ließen in eine schon fast vergessene Zeit Blicken. An dem Hauptstand fanden die Passanten noch hilfreiche Informationsbroschüren und vielerlei weiterer Tipps direkt von den ehrenamtlichen DRK-Mitgliedern. 

Redaktion
Celler Presse 

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