Volksfeststimmung auf dem Lobetaler Jahresfest

WIETZENBRUCH. Am Samstag und Sonntag öffnete die Lobetalarbeit ihre Pforten und lud zu ihrem Jahresfest. Auf dem Gelände herrschte eine ausgelassene Volksfeststimmung mit Musik und jeder Menge Attraktionen. Flanieren, Genießen wurde hierbei groß Geschrieben, letztendlich waren an diesem Wochenende bei Lobetal alle gleich. Menschen mit Behinderung, die Angehörigen aber auch tausende Besucher freuten sich über eine schöne Zeit.

Der große Andrang an diesem Wochenende bei Lobetal in Wietzenbruch hatte auch Auswirkung auf den Verkehr. Die Fußgängerampel an der Fuhrberger Straße war im Dauerbetrieb, Parkplätze in der ganzen Gegend knapp und im Wangelinweg zum Alten Kanal stauten sich die Fahrzeuge. Der am Samstag auf der Festwiese stattfindende Flohmarkt verschärfte zudem die Situation.

Das Fest begann mit einem Gottesdienst mit Pastor Dr. Klaus Douglass aus Eltville am Rhein, dem Jungen Chor Celle und dem Kreisposaunenchor. Als Dank für ihre langjährige Mitarbeit wurden an diesem Tag Bewohnerinnen und Bewohner Lobetals für 10- und 25-jährige Mitarbeit in der Lobetaler Werkstatt bzw. Tagesförderstätte geehrt.

Die über 3.000 Besucher strömten von allen Seiten zur Lobetalarbeit, der Einrichtung der Diakonie zur Betreuung und Förderung von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, in Wietzenbruch. Informationsstände, Mitmachangebote, Speis und Trank umrahmten das musikalische Programm: das Blasorchester Salinia, die Lobetaler Band SputniX und das Polizeiorchester Niedersachsen.

Doch auch über die Arbeit von Lobetal konnte man sich informieren. Selbst der in Eigenregie betriebene Innenstadt-Frischemarkt war auf dem Gelände vertreten. Man wolle über die Frische und das reichhaltige Abgebot im Markt informieren und mit dem „Glücksrad“ den Besuchern eine kleine Freude bereiten.

„Wir freuen uns, dass unser Jahresfest so gerne besucht wird“, erläutert Lobetal Pressesprecher Markus Weyel. „Das Fest bietet gute Möglichkeiten für Gespräche und Begegnungen. Es geht um das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Wenn wir mit unserem Fest ein bisschen dazu beitragen können, dass dieses Miteinander immer selbstverständlicher wird, ist das ein Riesenerfolg.“

Fußballbegeisterte Kinder konnten sich in dem Werkzelt ein Nagel-Tischfußball-Spiel bauen. Unter Anleitung und passend zur WM, ist das aus Brasilien stammende Spiel eine tolle Erinnerung für die Kinder an den Tag.

Die Bühne war direkt an das lange Festzelt angeschlossen. Die Lobetalarbeit bereitete sich damit auf alle Wetterlagen vor, ob große Hitze oder Regen. Die Stimmung war beim einsetzenden Starkregen zwar etwas getrübt, schließlich hatten alle Helfer alle Hände voll zu tun, um die Rollstuhlfahrer und Gehbehinderten in Sicherheit zu bringen. Doch kurze Zeit später konnten sich alle vom Schreck erholen und weiter feiern.

Das Lobetal-Fest endete mit einem Festgottesdienst am Sonntag. Die Predigt hielt der Leiter der Lobetalarbeit, Pastor Carsten Bräumer. Die Celler Bläsergruppe und der Lobetaler Gemeindechor gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit.

Insgesamt freute man sich über dem Besucheransturm und die Anteilnahme. Im September erwarte man zum 9. Lobetal Open Air 2014 mit der Spider Murphy Gang ein weiteres Highlight und ein großes Spektakel bei der Lobetalarbeit. Der Vorverkauf habe auch schon begonnen, wer sich jetzt dafür noch Karten sichern möchte, der sollte sich beeilen.

Redaktion
Celler Presse

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