Bomann-Museum und Kunstmuseum feierten gemeinsames Sommerfest

CELLE. Heute öffneten das Bomann-Museum und Kunstmuseum gemeinsam ihre Türen zum gemeinsamen Sommerfest. Nach der Langen Nacht der Museen lockten sie abermals zu einem unbeschwerten Rundgang in ihren Häusern. Wem es gestern zur Langen Nacht der Museen zu heiß oder zu spät war, der konnte heute zum gemeinsamen Sommerfest des Bomann-Museum und Kunstmuseum vorbei schauen.

Diese Chance nutzen zahlreiche Besucher, die gleichermaßen aber auch die kontroverse Ausstellung „Heil und Unheil – Bilder und Altäre“ im Bomann-Museum sehen wollten, eine Auseinandersetzung mit Erich Klahn, der nach einem Gutachten eine Verbindung zum Nazi-Regime hatte. Diese Stigmatisierung ist aber nicht ganz geklärt und wird nun mutig in der Ausstellung weiter angestoßen. Sicher ist nur, dass Klahn ein bedeutender Künstler sei, der ein Gesicht der Stadt, wie Arno Schmidt ist. Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende hatte in seiner Rede die Entscheidung für die Ausstellung befürwortet. Auch Pastor Volkmar Latossek und der Direktor der Celler Museen, Dr. Jochen Meiners, hielten an der Ausstellung fest. „Man dürfe Kunst nicht verstecken und verleugnen, sondern man solle sie zeigen und darüber diskutieren“, war die einhellige Meinung zu diesem Thema. Die Ausstellung wurde von der Kunsthistorikerin Dietrun Otten ausgearbeitet und ist im Bomann-Museum und in der Stadtkirche zu sehen.

An diesem Tage boten die Museen aber noch viel mehr. Gerade die Kleinen konnten sich aktiv beteiligen und Hand anlegen. Die museumspädagogische Werkstatt und einzelne Stationen im Museum waren hierbei die Anlaufstellen. Doch auch die Erwachsenen konnten bei einer Restauration zuschauen und die aktuellen Ausstellungen der Häuser bewundern. Kostenfreie Führungen wurden genauso angenommen, wie der Innenhof des Bomann-Museum.

Redaktion
Celler Presse

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