Die Lange Nacht der Museen

CELLE. Kultur und Temperaturen bis 40 Grad passten am Samstag nicht wirklich zusammen. Trotz des Engagements der Kulturstätten mussten sie in diesem Jahr mit Besuchereinbußen rechnen. Dennoch zog es einige Cellerinnen und Celler in die heimischen Museen und Kunsthäuser. Diese hatten viel zu bieten und lockten zudem mit einigen Mitmachangeboten.

Das Bomann-Museum, das Residenzmuseum im Schloss, das Schlosstheater, das Kunstmuseum, das Haesler-Museum, das Garnison-Museum, das Atelier22, die Galerie Dr. Jochim und die Galerie Halbach öffneten zur Langen Nacht der Museen in Celle die Türen. Gespickt von Führungen und Aktionen, konnte den Künstlern im Atelier22 auch bei ihrer Schaffenskunst über die Schulter geschaut werden.

Die Gäste hatten die Möglichkeit, mit einem Shuttle von einem Museum ins nächste zu gelangen, um sich schnell und bequem gleich mehrere Ausstellungen anzuschauen. Für nur einmalige 6 Euro konnten Kunstinteressierte diesen Service nutzen und der Eintritt in alle Museen war damit auch abgedeckt.

Tiefgründig war das Künstlergespräch zwischen Dr. Julia Otto, Peter Basseler und dem Maler Giso Westing im Kunstmuseum, was einst mit Robert Simon und dem Künstler Peter Basseler als „Zwei Freaks am Tisch“ angekündigt worden war. Basseler war dennoch zugegen und gewährte den Besuchern einen Einblick in seine Werke, die in der aktuellen Ausstellung zu sehen sind.

Das Bomann-Museum konnte neben der aktuellen Waterloo-Ausstellung auch literarisch und musikalisch mit einem Potpourri aus Geschichten und Melodien aufwarten. Der Innenhof bot dazu die entsprechende Kulisse, was die Besucher sichtlich genossen.

Kunst hat viele Gesichter und Facetten. Die Besucher hatten an diesem Abend die Möglichkeit, diese in den Celler Museen kennenzulernen.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Tobias Franke, Jasmin-Bianca Hartmann

 

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