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Theaterfest: Vom Monolog bis zur Jagd auf Räuber Hotzenplotz

Sep 6, 2015

CELLE. Am Samstag konnten die Besucher hinter die Kulissen im Schlosstheater schauen. Doch auch jede Menge Mitmachangebote, viel unerwartete Aktionen, Workshops und Kinderattraktionen standen auf dem Programm. Ein buntes und vielseitiges Programm, das trotz des wechselhaften Wetters viele Besucher anzog.

Das Schauspielensemble und die Mitarbeiter freuten sich am Samstag auf die vielen Besucher. Zwar mussten einige Attraktionen in den Rittersaal und andere überdachte Quartiere ausweichen, dem bunten Erlebnis tat es allerdings keinen Abbruch.

Denn das Schlosstheater hatte viel im Petto. Von Workshops und dem Schauspielensemble zum Anfassen bis hin zum sehenswerten Monolog „Flasche leer“ von Schauspieler David Aschinger, der sowohl in seiner eigenen Person, als auch als Knut überzeugte.

Während im Rittersaal noch Pippi Langstrumpf mit den kleinen Kindern tanzte, passierte in der Küche Unheil. Da mussten die Kinder mit Kasperl und Seppel auf Verbrecherjagd gehen. Ein spannendes Erlebnis für die Kleinen quer durch das Schloss. Räuber Hotzenplotz konnte aber gestellt werden und Omas Kaffeemühle war wieder in Sicherheit.

Die älteren Besucher konnten einmal selbst in die Rolle eines Schauspielers schlüpfen. Mit den Workshops mit Körpertheater und Schauspieltraining bekamen sie einen Einblick, dass auch die Schauspielerei Arbeit ist.

Führungen durch das Theater und die verschiedenen Bühnen boten zugleich eine gute Gelegenheit , die Örtlichkeit aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen. Bei interessanten Informationen zum Theater selbst, ging es auch auf die Bühne herauf. Bühnenmitarbeiter, die sonst eher versteckt hinter der Bühne sich befinden, traten zum Vorschein. Sieben Techniker sind für den Bühnenaufbau zuständig, vier für das Licht und drei für den Ton. Techniker Olaf Ulherr, der seit 27 Jahren beim Schlosstheater arbeitet, blickte auf eine bewegte Vergangenheit am Hause zurück. Es wirkt fast familiär, wenn Ulherr mit dem Auszubildenden Ulrich Hentschel über die Arbeit hinter und auf der Bühne berichtet. So wurde jedem Besucher bewusst, wie Hand in Hand im Theater gearbeitet wird.

Der Schlossinnenhof war in den regenfreien Minuten auch ein begehrter Ort zum Verweilen, Genießen und für Aktivitäten.

Ein umfangreiches Programm für alle Beteiligten des Schlosstheaters und deren Helfer, aber auch ein interessantes und spannendes Erlebnis für alle Besucher.

Redaktion
Celler Presse

 




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