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„Weihnachtszauber“ im Landgestüt

Dez 6, 2015

CELLE. Mehr Besucher als sonst fanden sich am Wochenende zum  7. Weihnachtszaubermarkt im Landgestüt Celle ein, der vom Verein der Freunde und Mitarbeiter des Landgestüts Celle e.V. veranstaltet wird. Die Besucher des Weihnachtszaubers konnten sich auf rund 103 Stände mit vielfältigsten Angeboten freuen. Bettina Wedekind vom veranstaltenden Verein zeigte sich angesichts des Zuspruchs an beiden Tagen begeistert.

Ein besonderer Schwerpunkt waren die Angebote für Kinder: Im liebevoll dekorierten Märchenwald in der Haferscheune wurden Märchen erzählt, die Kinder konnten in der alten Reithalle auf großen und kleinen Ponys reiten, mit erfahrenen Betreuern basteln, sich beim Kinderschminken verwandeln lassen oder im Tipi vor der Reithalle Stockbrot backen. Für die ganz kleinen Besucher wurde auch an eine Wickelmöglichkeit gedacht. Ein Spaß für die ganze Familie sind die Kutschfahrten über das Gestütsgelände. Zudem werden den ganzen Tag Führungen durch das Gestüt angeboten. Für Begeisterung nicht nur bei Kindern sorgten die Dienstags-Clowns aus Hannover. Die lustige märchenhaft kostümierte Truppe tauchte mal hier und mal da auf dem Markt auf, um die Besucher mit fröhlichen Klängen aus dem Märchenwald zu „verzaubern“. Sie sangen und tanzte bei jedem Stopp. Das war ein beliebtes Fotomotiv.

Wie Bettina Wedekind erläuterte, war in diesem Jahr der Weihnachtsbaum auf dem Festplatz größer als in den Vorjahren. Der Baum war die Spende eines Anwohners im Mondhagen. Wie überhaupt die Veranstaltung nur durch das Engagement von Spendern und durch viele ehrenamtliche Helfer ermöglicht werden kann. So haben auch Mitglieder des DLRG, des DRK und des THW tatkräftig bei der Durchführung unterstützt. Die große Resonanz bei den Cellern führt Bettina Wedekind darauf zurück, dass sich der soziale Gedanke der Veranstaltung herumgesprochen habe. Der Erlös des Weihnachtszaubers geht wieder an Projekte für Kinder in der Region, die Hilfe brauchen: An die tiergstützte Pädagogik der Paul-Klee-Schule, an die Lobetalarbeit für den Bereich der Minderjährigen und an die Aktion “Pferde für unsere Kinder” – dafür werden Holzpferde zur Verfügung gestellt zur Heranführung von Kindern an das Pferd.

Um das Parkproblem im nahen Umkreis um das Landgestüt zu lösen, wurde die Zufahrt dahin abgesperrt. Autofahrer wurden auf die Parkplätze beim Finanzamt und an der CD-Kaserne hingewiesen. Zwischen den Parkplätzen und dem Landgestüt wurde ein kostenloser Shuttle-Service eingegerichtet.

Das leibliche Wohl kam auch nicht zu kurz, so dass die Vorfreude auf das Fest mit allen Sinnen genossen werden konnte.

Es war wieder eine gute Gelegenheit, das Landgestüt Celle von einer anderen Seite zu erleben – nicht die Pferdezucht stand an diesen Tagen im Vordergrund, sondern die Gastlichkeit in dieser mittlerweile 280 Jahre alten Anlage.

Redaktion
Celler Presse






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