Sonntag, 18. Januar 2026

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Celle Drilling 2016: „Zukünftige Wege von Bohrverfahren in kritischer Zeit.“

CELLE. Der Verein GeoEnergy Celle als Veranstalter der Konferenz ging in diesem Jahr ein hohes finanzielles Risiko ein. Die Erdöl und Erdgas Industrie weltweit ist nach wie vor in einer starken Rezession. “Umso schwieriger war es in diesem Jahr, Sponsoren, Aussteller und genügend Teilnehmer für die Konferenz zu gewinnen. Trotzdem ist es uns gelungen 8 Sponsoren, 10 Aussteller und über 240 Teilnehmer für diese in Europa so bedeutende Konferenz zu gewinnen”, erläutert Wolfgang Genannt vom Verein GeoEnergy in einem Pressegespräch.

Die Veranstaltung findet nunmehr im sechsten Jahr in Folge in Celle statt. Genannt ist es ein großes Anliegen, den mitwirkenden Vortragenden, dem Hauptredner, dem Diskussionsleiter und dem Steuerungsorgan des Vereins, die alle ehrenamtlich mitwirken, einen großen Dank auszusprechen. 4.500 Einladungen an Einzelpersonen aus ca. 1.500 Unternehmen wurden verschickt, aus denen sich letzten Endes die 240 Teilnehmer aus aller Herren Länder ergaben. Es sei dabei ein interessantes Signal zur Lage in den Unternehmen der Bohrindustrie, dass ca. 500 Schreiben zurückkamen, da die Mitarbeiter nicht mehr den Unternehmen angehören. Das bedeute, dass Personal abgebaut werde.

Im letzten Jahr konnten schon keine guten Perspektiven für die Erdöl- und Erdgasindustrie vorgestellt werden. Die damalige negative Prognose war richtig. Preisverfall im Erdöl, Streitigkeiten über die Fördermengen, verschlossene Absatzmärkte für Zulieferindustrie, Rechtsunsicherheiten und die nicht enden wollende Diskussion über Fracking, schrecken Investoren ab. Nach Meinung internationaler Experten werden zur Zeit die vorhandenen Reserven an Erdöl produziert – ohne die Förderung durch neue Funde zu ersetzen. Das sei erstmal kostengünstiger als nach neuen Reservoiren zu suchen. Das führe zu einer Verknappung der Reserven. Ist die Talsohle erreicht, werden aller Vorausicht nach die Ölpreise steigen und einen zwangläufigen Boom mit neuen Bohraktivitäten auslösen, um die weitere Ölversorgung sicherzustellen. Nur wann das sein wird, sei heute schwer einzuschätzen. In Europa sind lediglich einige Bohranlagen in der Geothermie und der Bohrlochsanierung tätig. Man geht der Frage nach, wann die Durststrecke durch den niedrigen Ölpreis aufhört. Dafür sei ein Preis von 50 bis $ pro Barrel erforderlich. Doch wann das sein wird, dazur gebe es keine Erkenntnisse.

Gerade das Fracking sei für die Bohrindustrie von großer Bedeutung, um geplante Fördermengen zu erzielen, zumindest müsse diese Technologie als Option zur Verfügung stehen. Das stelle in einer Tiefe von über 3.000 Metern kein Problem dar, da die Bohrungen rundum betoniert und somit dicht sind, so dass keine Gefahr bestehe, dass Grundwasser verunreinigt werde – Grundwasser, da ohnehin maximal aus einer Tiefe von 100 Metern gewonnen werde.

Die Konferenz dient dem Gedankenaustausch und vor allem Erfahrungsaustausch. Ziel sind kostengünstigere Bohrverfahren, eine geringe Umweltbelastung und auch Sicherheitsverfahren. Celle Drilling soll über neue Wege informieren und helfen Anregungen für die Zukunft zu erkennen. Es finden 35 Vorträge zu den nachfolgenden Themen statt:

Schwingungen im Bohrstrang
Erfahrungsberichte von Bohrprojekten
Technische Modelle und Simulation
Bohrstrang-Komponenten
Richtbohrtechnik
Neue Bohrmethoden
Bohrlochstabilität
Automatisierung von Tiefbohranlagen

Besonders erfreut sind die Organisatoren über die Teilnahme von 2 hochrangingen Vertretern großer namhaften US Unternehmen, die die Hauptredner am 1. Konferenztag sein werden.

Am 2. Tag kann eine begrenzte Teilnehmerzahl den Drilling Simulator besichtigen.

PR/Redaktion
Celler Presse

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