Fröhliche Weihnacht überall auf dem Hermannsburger Weihnachtsmarkt am Rathaus

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HERMANNSBURG. An diesem Wochenende erstrahlt der Hermannsburger Rathausplatz für zwei Nachmittage in weihnachtlichem Glanz. Unter dem Motto aus der Region für die Region fand am Samstag der erste Teil des alljährlichen Weihnachtsmarktes am zweiten Adventswochenende statt. Bei Musik, Lichterglanz und Bratäpfeln kann jeder auf seine Kosten kommen und sich in vorweihnachtliche Stimmung bringen.

Der vor einigen Jahren renovierte Rathausplatz wurde am 9. Dezember ab 15 Uhr in ein kleines Weihnachtsdorf verwandelt und bot für Groß und Klein ein buntes Programm. Beim Schlendern über den Markt konnte man Selbstgenähtes, Handarbeiten und Kunsthandwerk entdecken, während der Weihnachtsmann den Kleinsten Märchen vorlas. Für Kinder gab es auch eine Bastelaktion im Rathaus, die von Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung durchgeführt wurde. Kulinarisch konnte man sich mit Crêpes der Jugendfeuerwehr oder Bratäpfeln verwöhnen lassen. Wer es deftiger wollte, konnte sich natürlich auch mit der klassischen Bratwurst stärken.

Etwas ausgefallener war das selbstgebackene internationale Weihnachtsgebäck der Studierenden der Fachhochschule für interkulturelle Theologie in Hermannsburg, das man erstmals auf dem Weihnachtsmarkt erwerben konnte. „Wir haben an der Fachhochschule Studierende aus mehr als 41 Nationen, die gemeinsam in mühsamer Arbeit alle angebotenen Gebäcke selbst hergestellt haben. Wir bieten unter anderem Gebäcke aus Indien, Brasilien oder Nigeria an. Es ist uns wichtig, den Menschen die Weihnachtskultur anderer Länder näher zu bringen“, erklärte Tobias Schlieker, einer der Studierenden der einzigen Fachhochschule im Landkreis Celle.

Neben den besonderen kulinarischen Genüssen, bildete der Auftritt des großen Blasensembles unter der Leitung der Kantorin der Großen Kreuzkirche, Dorothee Räbiger, ein musikalisches Highlight. Das Ensemble setzt sich aus Bläsern aller Hermannsburger Kirchen zusammen. Musikerinnen und Musiker im Alter zwischen acht und achtzig Jahren präsentierten bekannte Weihnachtslieder, die den einen oder anderen Zuschauer zum Mitsingen hinrissen. Ab 18 Uhr verwandelte sich dann der Mark bei der Rockweihnacht in eine riesige Tanzfläche.

Henrike Beyer
Redaktion
Celler Presse