Celler tauschen ungeliebte Weihnachtsgeschenke

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ALTSTADT. Zugegeben, der Weihnachtsmann hat sicher keinen leichten Job. Jeder Erdenbürger hat einen anderen Wunsch und jeden gilt es zu berücksichtigen. Bei der Menge der zu Beschenkenden kann es da schon mal zu Verwechslungen kommen. Gut, dass es für solch falsch erfüllte Wünsche am Zweiten Weihnachtsfeiertag die Geschenketauschbörse auf dem Celler Weihnachtsmarkt gibt.

Die Celler nutzten auch in diesem Jahr wieder zahlreich die Gelegenheit, ungeliebte Geschenke zu tauschen. Soviel kann schon mal verraten werden: Fast alle falschen Geschenke fanden einen neuen Besitzer – fast alle, bis auf drei mehr oder weniger modische Pullover.

Offen bleibt allerdings die Frage, was sich der Weihnachtsmann wirklich bei dem einen oder anderen Geschenk gedacht hat. Warum zum Beispiel “lieferte” er eine Autovollgarage an eine Dame aus, die gar kein Auto besitzt? Und auch die Turnschuhe, die auf dem Tisch zu finden waren, hatten leider die falsche Größe, fanden letztlich aber doch noch einen Abnehmer.

Manche Geschenke waren also einfach nur falsch gewählt, andere hingegen, man muss es ganz ehrlich sagen, waren hingegen einfach nur hässlich. Das sahen die, die diese Dinge verschenken, vermutlich aber anders. Der frierende Goldrausch-Engel beispielsweise war – sagen wir es mal so – Geschmackssache – leider aber nicht der beschenkten Person. Fraglich bleibt auch, warum man den Weihnachtsklassiker “Der kleine Lord” verschenkt. Das fragte sich auch die Beschenkte und entschied: Die DVD muss getauscht werden.

Man kann nur hoffen, dass der Weihnachtsmann aus seinen “Fehltritten” gelernt hat und im solche Fehler zum nächstens Fest nicht wieder passieren – oder doch, denn würde der Mann mit Rauschbart keine Fehler machen, dann würde es im nächsten Jahr keine Tauschbörse mehr geben, und das möchte doch eigentlich auch niemand.

Der Weihnachtsmann selbst war übrigens heute auch anwesend, schwieg gegenüber Celler-Presse.de allerdings zu seinen Fehlern. Aber diese sind eben menschlich und somit ist bewiesen: Auch der Weihnachtsmann ist nur ein Mensch.

Redaktion
Celler Presse

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