Ab ins kalte Nass: 50. Aller-Winter-Fackelschwimmen

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CELLE. Man weiß nicht genau, was wichtiger ist: Ein Neopren-Anzug oder die passende Verkleidung. Beides sorgte bei den knapp 300 mutigen Schwimmern beim Aller-Winter-Fackelschwimmen (oder auch kurz schlichtweg Allerschwimmen) auch in diesem Jahr wieder für beste Laune – und das bereits zum 50. Mal.

Um 16.45 Uhr ging an der Allerbrücke bei Altencelle in die eiskalten Fluten. Der Tipp erfahrener Teilnehmer. Einfach bewegen. Leichter gesagt als getan, zumindest den zahlreichen Zuschauern am Ufer, die bei nicht gerade warmem Wetter dem Spektakel beiwohnten, wurde schon vom Zuschauen kalt. Was jedoch ein echter Allerschwimmer ist, den schrecken Minusgrade natürlich nicht ab.

Und so ging es, begleitet von Booten der DLRG Richtung Pfennigbrücke. Dort erreichte der erste Schwimmer gegen 17.38 Uhr das Ziel, wo es nicht nur wärmenden Applaus der Zuschauer gab, sondern auch ein heißes Getränk. Wenig später folgte auch das Hauptfeld der Schwimmer. Mit Fackeln in der Hand schwammen sie den Rest der Strecke, wo alle Teilnehmer gezählt wurden. Das Ergebnis: Niemand ist auf der Strecke verloren gegangen, und dieses ist erstmal das Wichtigste.

Ein Feuerwerk kündigte die Schwimmer an und machte deutlich: Die Badesaison ist eröffnet. Normalsterbliche sollten allerdings lieber noch bis zum Sommer warten, wenn die Temperaturen in der Aller etwas angenehmer sind.

Redaktion
Celler Presse