Ostumgehung: “Landesregierung muss endlich die Fehler der rot-grünen Vorgänger beseitigen”

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CELLE. Zu der gestrigen Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes zum Mittelteil der Ostumgehung Celle nehmen der FDP-Kreisvorsitzende Robert Kudrass und der FDP Landtagsabgeordnete Jörg Bode wie folgt Stellung:

Robert Kudrass: „Seit fast 2 Jahren wartet Celle vergeblich darauf, dass es nach der Entscheidung des OVG Lüneburg zur Ostumgehung weiter geht. Statt die Vorgaben des Gerichtes in die Planungen einzuarbeiten und den Bau zu beginnen, hat sich die damalige rot-grüne Landesregierung entschieden, gegen das abschließende Urteil des OVG vor das Bundesverwaltungsgericht zu ziehen. Schon damals hat die FDP vor diesem Schritt gewarnt, da er die gleichen Erfolgsaussichten hatte wie ein 6er im Lotto. Dank dieser vom ehemaligen Verkehrsminister Olaf Lies verantworteten und von Celler SPD-Landtagsabgeordneten Maximilian Schmidt unterstützten Prozesshanselei stehen wir heute wieder am ehemaligen Ausgangspunkt: wir haben heute den Stand vom 22.4.2016.“

Jörg Bode: „Immerhin sind wir nach fast 2 Jahren mit einem blauen Auge davon gekommen und die Katastrophe, das die Planung vom OVG völlig neu geprüft wird und die Gerichtsverfahren neu starten, ist ausgeblieben. Das waren für die Celler Bürger 2 sinnlos verlorene Jahre. Celle hat einen Anspruch darauf, dass endlich nicht mehr geredet, sondern gehandelt wird. Jetzt muss dringend der geforderte Fledermausschutz und ein Fledermausmonitoring über ein verkürztes Planungsergänzungsverfahren eingearbeitet werden. Wenn dies erfolgt ist, kann auch endlich mit dem Weiterbau begonnen werden. Das Land hat nach diesem verschuldeten zeitlichen Desaster die moralische Pflicht alle möglichen Beschleunigungen für die Planungsergänzung und auch den dann folgenden Bau zu ergreifen. Der Landtag hat gerade 8 Millionen EUR für Planungsbeschleunigungen im Jahr 2018 bereitgestellt. Ich erwarte, dass hiervon auch gerade Celle profitiert und die Ostumgehung endlich wieder den notwendigen Stellenwert bei der Landesregierung erhält.“

Redaktion
Celler Presse