Schnelle Glasfaser: Celle wird erster Gigabit-Landkreis… wenn 40 Prozent der Celler mitmachen

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CELLE. 13.000 Haushalte, 3.000 Kilometer Glasfaser und ein Ziel: Internet mit Lichtgeschwindigkeit von bis zu einem Gigabit pro Sekunde. Mit einem hochmodernen und ultraschnellen Glasfasernetz möchten Vodafone und der Landkreis Celle ab heute in die digitale Zukunft starten. Verzögerungsfrei Filme, Musik und Serien streamen, virtuelle Meetings im Home-Office, mit mehreren Geräten unter einem Dach surfen – all das soll für tausende Haushalte in Celle schon in einem Jahr Alltag sein. Gemeinsam mit Vodafone prescht der Landkreis ins Gigabit-Zeitalter vor und möchte seine Bürger flächendeckend mit Breitband-Anschlüssen versorgen. Vergangenen Freitag fiel der Startschuss für das Kooperations-Projektmit Vodafone.

„Celle schreibt Zukunft“, so Vodafone Deutschland Chef Hannes Ametsreiter zum Projekt-Auftakt. „Gemeinsam wollen wir den Landkreis vom digitalen Standstreifen auf die Überholspur bringen.“ Celle ist nicht nur der erste Landkreis der Vodafone Gigabit Offensive, sondern auch Vorzeigemodell für viele weitere Bundesregionen. In den nächsten Monaten werden Hightech-Maschinen rund 3.000 Kilometer Glasfaserkabel für eines der modernsten Hochleistungsnetze Deutschlands verlegen. Deutlich schneller als bisher sollen die ersten von insgesamt 13.000 Haushalten in Celle schon in einem Jahr mit Gigabit-Anschlüssen für Internet und Telefonie versorgt sein. Vodafone wird das Netz danach pachten und betreiben.

Mit 46 Millionen Euro ist es das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Landkreises. Unterstützt von Fördermitteln des Bundes und des Landes soll die Zukunft des ländlich geprägten Raumes gesichert werden. Und dabei sind auchz die Celler gefragt. Erfolgreich kann das Projekt nämlich nur mit Unterstützung der Bürger sein. Erst wenn sich jeder zweite Haushalt in den bisher unterversorgten Gebieten für einen Glasfaser-Anschluss bei Vodafone entscheidet, wird der kostspielige Ausbau für den Landkreis wirtschaftlich vertretbar. Das heißt konkret: 40 Prozent aller Haushalte müssen einen Vertrag abschließen, bevor die Bagger anrollen und die ersten Glasfaserkabel verlegen.

Für die Bürger in Celle gilt deshalb ab sofort: Wer schnell ist, wird belohnt. Seit Freitag kann man in allen Vodafone-Shops vor Ort einen Vertrag abschließen und sich damit satte Vorteile sichern. Von April bis Juli spart man so die Baukosten für den Glasfaseranschluss bis zur eigenen Haustür – vorausgesetzt der Weg auf dem privaten Grundstück ist nicht länger als 30 Meter. Zusätzlich zu den gesparten 2.000 Euro schenkt einem Vodafone ein Installationspaket im Wert von 199 Euro.

Den Wow-Effekt des neuen Glasfaser-Anschlusses wird man nach Angaben von Vodafone übrigens nicht nur Zuhause bemerken, sondern auch unterwegs. Zusätzlich zum Kabelausbau wird Vodafone sein Mobilfunk-Netz im Landkreis erweitern und bereits vorhandene LTE-Basisstationen an das Glasfasernetz anschließen. So können 99 Prozent aller Haushalte im Landkreis Celle auch mobil auf dem Smartphone oder Tablet mit Highspeed-LTE surfen. Dafür nimmt Vodafone weitere 1,5 Millionen Euro in die Hand.

Highspeed-Internet ist längst ein Grundbedürfnis und wesentliche Voraussetzung für eine intakte Wirtschaft. Oder andersrum: Ohne Glasfaser verweilen Haushalte und Unternehmen auf dem digitalen Standstreifen. Celle will sich auf dem Weg in die digitale Zukunft nicht ausbremsen lassen. Daher lautet ab heute das Motto: „Glasfaser für alle – daran arbeiten wir“, so Landrat Klaus Wiswe und ergänzt: „Wir freuen uns, dass wir dabei von Vodafone unterstützt werden.“

Dem Ziel, bis 2021 rund ein Drittel aller Deutschen mit Gigabit-Internet zu versorgen, kommt Vodafone mit dem Ausbau-Programm in Celle ein Stück näher. In den nächsten drei Jahren will der Düsseldorfer Konzern nicht nur 12,6 Millionen Kabel-Kunden Zugang an die Breitbandautobahn bieten, sondern mit GigaGewerbe und GigaGemeinde den Glasfaserausbau überall vorantreiben, wo er am dringendsten gebraucht wird: auf dem Land und in der Wirtschaft.

Redaktion
Celler Presse



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