Celler als Delegierte für den Bundesparteitag der CDU Deutschlands gewählt

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CELLE. Auf dem Parteitag des CDU-Bezirksverbandes Nordostniedersachsen wurden als Delegierte für den CDU-Bundesparteitag aus dem Kreisverband Celle Silke Kollster, Dr. Jörg Nigge und Jörn Schepelmann gewählt. Der Celler CDU-Kreisvorsitzende Henning Otte, MdB ist als Bundesmitgliederbeauftragter der CDU Deutschlands ständiger Delegierter.

Darüber hinaus wurden mit Sabine Otte, Christian Ceyp, Ernst-Ingolf Angermann, Torsten Harms und Thomas Adasch gleich fünf Ersatzdelegierte aus dem CDU-Kreisverband Celle gewählt. Der nächste Bundesparteitag findet mit 1001 Delegierten vom 6. bis 8. Dezember in der Hansestadt Hamburg statt. Unter anderem wird der Bundesvorstand neu gewählt.

In seiner Rede ging David McAllister, MdEP, Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten, vor allem auf aktuelle politische Entwicklungen im Europäischen Parlament ein.In seinem Grußwort an die Delegierten des Bezirksparteitages begrüßte Henning Otte, MdB das von ihm initiierte Verfahren für ein neues Grundsatzprogramm.

„Ich begrüße die Initiative für ein neues Grundsatzprogramm der CDU, in dem alle Richtungen unserer Volkspartei in die Debatte aufgenommen werden müssen. Dieses Grundsatzprogramm muss die Leitlinie und den Wertekanon für das nächste Jahrzehnt unseres Landes vorgeben und die Basis für das nächste Bundestagswahlprogramm der CDU bilden. Im Vordergrund muss hierbei ein klares Bekenntnis zu unserem Rechtstaat und zu unseren christlichen Traditionen stehen. Dabei ist es unverzichtbar, dass Staat und Religion voneinander getrennt sein müssen. Dies ist die Konsequenz und die Erfahrung der Aufklärung und des Humanismus. Und genau dies sehe ich im Islam nicht gewährleistet. Die hier lebenden muslimischen Menschen gehören allerdings zu Deutschland dazu. Dennoch ist die christliche Wertebindung und Tradition eindeutig der Ankerpunkt unserer Gesellschaft in Deutschland, und unser Grundgesetz inklusive der Gleichberechtigung ist die Rechtsgrundlage für unser Land. Der Islam gehört nicht zu den Grundpfeilern unserer Bundesrepublik.

Die Erarbeitung des neuen Grundsatzprogrammes der CDU Deutschlands wird eine Standortbestimmung unseres Selbstverständnisses. Diese aktuellen Debatten müssen sich unmittelbar von Beginn des Arbeits- und Diskussionsprozesses des Grundsatzprogramms widerspiegeln. Unverzichtbar ist für mich weiterhin, dass der Staat alles dafür tun muss, dass rechtsfreie Zonen und organisierte Kriminalität in Deutschland aufgelöst und mit den Mitteln des Rechtstaates bekämpft werden müssen. Wir Christdemokraten wollen ein sicheres, tolerantes Land, das aufgrund unserer christlichen Wertebasis zukunftsfähig aufgestellt bleibt“, so Otte abschließend.

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