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Vom Celler Land in den Orient mit Prinz Owi

Apr 29, 2018

CELLE. Die Chorklasse 6b des Gymnasiums Ernestinum präsentierte am 25. und 26. April, wie sich gelungene Chorarbeit anhört. Musiklehrerin Bärbel Budtke setzte mit dem Musical „Prinz Owi lernt König“ ein klangvolles Ausrufezeichen. Konzentriert und textsicher führten die Schülerinnen und Schüler dabei ihre Rollen aus. Prinz Owi hält den Hofstaat auf Trab:

Er möchte jeden Monat Weihnachten feiern – zum Leid von Königin Mama. Was soll sie ihrem verwöhnten Kind denn noch alles schenken? Vegas Gaupp verkörperte glaubhaft den jungen verwöhnten Prinz Owi, Nele Stemmann seine besorgt fürsorgliche Mutter, die beschließt, ihrem jungen Spross eine Bildungsreise zu ermöglichen. Denn schließlich reicht Feiern allein nicht zum König sein. Auch großartig: Don Antello gespielt von Pia Schmidt. Mit gekonnt italienischem Akzent und Temperament kommandierte er den Hofstaat herum. Hofschreiber Borkowski, gespielt von Lea Giese, trug in seinem Solo „Den Hof hab ich im Griff“ jede Menge höfische Kuriositäten vor, was für ein schmunzelndes Publikum sorgte und reichlich Sprachakrobatik von der Darstellerin verlangte.

Wortwitz und Komik gab es im Musical reichlich und so manch einer hat sich oder andere insgeheim wiedererkannt. So auch bei Frau Meyer – Chefin eines Reisebüros – gespielt von Emma Buchholz, die am Hofe ausgefallenste All-inclusive-Vorschläge für die Reise vortrug. Doch weder für das Drachenland, noch für die nach Asien einladenden Lotusblumen, konnten sich Prinz Owi und seine Jury begeistern. Dank der Verheißungen des Kamels, in Arabien Scheich Hadschis Tochter Leila (Lily Bleikamp) für einen Bauchtanzkurs zu besuchen, fiel die Wahl auf eine Reise in den Orient. Tannenbaum Sir Douglas (Emilia Wrzecziono) eingepackt und auf ging es mit dem gesamten Hofstaat nach Arabien, quer durch die Wüste ins Zelt von Scheich Hadschi.

Der stetige Wechsel von lebhaften Liedern bis hin zu gefühlvollen Balladen, führte auch dank der perfekt abgestimmten Licht- und Tontechnik (Technik AG unter Leitung Christoph Stelljes) und häufig wechselnder, die Komik des Musicals unterstreichender Bühnenbilder zu einem Erlebnis. Den minutenlangen Applaus hatten sich die fleißigen Schüler am Ende mehr als verdient.

PR
Fotos: Birgit Braun






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